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Leadmanagement

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Leadmanagement

Cloud for Customer Go Live

Gestern war es ist soweit: unser SAP Cloud for Customer System Go Live ist abgeschlossen und wir können jetzt die Erfolgsmeldung verkünden. Das ganze Projektteam ist stolz darauf und ehrlich gesagt auch ein wenig traurig darüber, dass dieses Projekt jetzt zu Ende geht.

Aber alles der Reihe nach…

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen User Acceptance Test und dem eindeutigen „Go“ seitens Key-User für das Go-Live beginnen wir mit den notwendigen Vorbereitungen.

Technisch gesehen gibt es mehrere Cloud for Customer Go Live Szenarien. Ich versuche dieses Thema im Folgenden möglichst „technischarm“ zu erörtern und beschreibe am Ende unsere Go-Live-Strategie.

Zur Erinnerung – die gesamte Implementierung im Projekt wurde im Entwicklungssystem umgesetzt. Sie umfasste folgende Bereiche:

  • Anpassung des Lösungsumfangs: Nicht relevante Branchen-Features deaktivieren, Lösungsfokus auf Vertrieb im Consulting-Umfeld setzen, Projektscope festlegen, C4C-Funktionalitäten auswählen, usw.
  • Customizing: Anpassung der Opportunity-Phasen und der Lead-Qualifizierung, Aktivitäten-Typen definieren, Folgeaktivitäten festlegen, Account-Typen customizen, usw.
  • Neue Felder & Benutzeroberfläche: Überflüssige Felder ausblenden, Felder passend anordnen, Zusatzfelder für Kunden, Ansprechpartner, Leads erstellen, Pflichtfelder festlegen, usw.
  • Administration & Weiteres: Benutzerrollen und Berechtigungen definieren, Marketingattribute anlegen, Workflows und Benachrichtigungen erstellen, usw.

Zusätzlich haben wir unser SAP Cloud for Customer Entwicklungssystem mit dem SAP CRM 7.0 Entwicklungssystem verbunden und Testdaten migriert. Dies war ein wichtiger Schritt, um zum Schluss möglichst reibungslos die Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Produktivsystem übertragen zu können.

Die Implementierung und Tests sind abgeschlossen, nun möchten wir ein sauberes Cloud for Customer Produktivsystem aufsetzen. Unsere Basis ist dabei natürlich das SAP C4C Entwicklungssystem.

Grundsätzlich kann man zu einem Entwicklungssystem weitere Systeme (Testsystem / Produktivsystem) direkt in der Cloud-Administration beantragen. Dabei kann man zwischen zwei grundsätzlichen Optionen wählen:

  • Kopie des Quellsystems inkl. Konfigurationsprofil: Nur die Implementierung wird übertragen, ohne die Stamm- und Bewegungsdaten wie Kunden, Ansprechpartner, Leads, Activitäten, Kampagnen, etc.
  • Kopie des Quellsystems: Es entsteht eine 1 zu 1 Kopie des Quellsystems, welche sowohl die technische Implementierung als auch sämtliche Daten beinhaltet.

Natürlich gibt es auch weitere Möglichkeiten, diese sind jedoch zu speziell um sie an dieser Stelle zu erörtern. Je nach Kundenprojekt kann aber die eine oder die andere Möglichkeit in Betracht gezogen werden.

Wir entscheiden uns für die Übernahme der umgesetzten Implementierung in das SAP C4C Produktiv-System, jedoch ohne Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Entwicklung-System. Für diesen Fall nutzen wir die Option „Kopie des Quellsystems (Konfigurationsprofil kopieren)“ beim Beantragen eines neuen C4C-Produktivsystems.

Cloud for Customer Go Live

Wie bereits am Anfang unseres Projektes, war SAP auch jetzt mindestens genauso schnell. Das beantragte Produktiv-System war innerhalb von einem Werktag da und beinhaltet alle mitkopierten Implementierungen unseres Entwicklung-Systems.

Genauso wie bei der Auslieferung eines initialen Entwicklung-Systems, finden wir auf dem neuen Produktiv-System einen initialen User, den wir nutzen müssen um einen Administrator-User aufzubauen. Mit dem Administrator führen wir alle weiteren Schritte durch:

  • Dem Administrator-Benutzer alle relevanten Sichten und rechte zuweisen
  • Weitere Benutzer anlegen
  • Benutzerrollen anlegen
  • Weitere Tätigkeiten durchführen s.u. Cut-Over Liste

Bei der ersten Anmeldung im initialen Produktiv-System wurde der System-Administrator definiert:

Cloud for Customer Go Live

Im Vorfeld haben wir eine Cut-Over Liste erstellt, welche alle notwendigen Schritte incl. Reihenfolge beinhaltet um die Go-Live-Phase möglichst schnell und koordiniert durchführen zu können. Eine derartige Checkliste verwenden wir in allen unseren Projekten, um keinen ToDo-Schritt zu übersehen oder zu vergessen, die richtige Reihenfolge zu bestimmen, Zuständigkeiten eindeutig zu definieren und somit die System-Umstellung möglichst schnell und reibungslos durchführen zu können. Nachfolgend ein Ausschnitt aus unserer Cut-Over-Liste:

Cloud for Customer Go Live

Aus unserer Sicht hängt der Go-Live Erfolg direkt von einem ausgereiften Cut-Over Plan ab. Es lohnt sich viel Zeit in die Planung der Cut-Over Tätigkeiten zu investieren, verantwortliche Personen zu benennen und eine Timeline mit Pufferzeiten aufzubauen. Nicht alle Tätigkeiten hängen von der eigenen IT oder dem Fachbereich ab. Es gibt auch Tasks, welche seitens SAP durchgeführt werden müssen.

Ein Beispiel:

Neben der Berater-Leistungen im CRM-Umfeld erstellt die Vision11 GmbH auch eigene Software-Lösungen, wie beispielsweise die CRM Online Integration Lösung namens „hubtiq“. Unser Marketing-Team möchte weiterhin die Interessenten möglichst bequem und direkt aus dem neuen Cloud-System mit einer Marketing-Kampagne zu unserem Produkt hubtiq erreichen. Dafür müssen wir eine Kommunikationsadresse im C4C-System hinterlegen, welche für den Mail-Versand genutzt werden kann. Diese lautet hubtiq@visioneleven.com. Die Mail-Adresse muss zuerst auf unserem Microsoft Exchange Server angelegt werden. Anschließend wird diese beim Massenmailing-Customizing in der SAP Cloud for Customer eingetragen, mehr müssen wir nicht machen. Jedoch wird das Massenmailing im Cloud-System nicht sofort funktionieren! Jetzt ist die SAP am Zug. Die SAP führt intern weitere technische Schritte durch, damit die E-Mail-Kommunikation auch tatsächlich stattfinden kann. Beachtet man diesen Punkt in der Cut-Over Planung nicht, so läuft man die Gefahr zum gegebenen Zeitpunkt kein Mailing aus dem System verschicken zu können. Die Liste an speziellen Themen ist ziemlich lang und die Feinheiten muss man im Vorfeld kennen.

Die Cut-Over Tätigkeiten dauerten in unserem Fall ca. 1 Tag lang an. Dies soll bitte nicht als eine generelle Aussage verstanden werden. Es kommt ganz auf das Projekt und das entsprechende Setting an. Diese Zeit soll aber im Projekt eingeplant werden – beim ersten mal lieber etwas großzügiger.

Ein wichtiger Punkt in der Cut-Over-Liste war auch die Migration der Daten aus dem produktiven SAP CRM 7.0 System in das neue Cloud for Customer System. Auf dem Entwicklungssystem hat es bereits funktioniert, das Thema haben wir in den früheren Beiträgen ausführlich beschrieben. Nun war es an der Zeit die Kommunikation zwischen den produktiven Systemen einzurichten und den Initial Data Load durchzuführen. Auch in diesem Fall haben wir bestimmte Vorbereitungsschritte rechtzeitig im Voraus geplant und den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum reduziert.

In der Go-Live Phase sollte man die Vorteile eines Restore Points in SAP Cloud for Customer nutzen. Einen Restore Point, anders gesagt ein System Backup, beantragt man direkt bei der SAP. Diese Sicherung ist 14 Tage lang gültig und kann in dieser Zeit als „Rückkehrpunkt“ genutzt werden, falls unerwartete Probleme entstehen. Den Restore Point haben wir für das SAP C4C Produktiv-System vor der Datenmigration erstellen lassen. Etwas Zeit sollte man hier ebenfalls einplanen, da das Ganze bis zu 24 Stunden dauern kann.

Nachdem alle Implementierungen und Einstellungen im neuen System waren und anschließend die produktiven Daten erfolgreich migriert sind, haben wir den Systemstand eingehend geprüft. Ergebnis: Alles ist einwandfrei, keine weiteren ToDos sind offen, unser C4C-System ist live.

Mit „SAP Cloud for Customer innerhalb von 4 Wochen einführen“ haben wir ein weiteres CRM-Projekt erfolgreich produktiv gesetzt 😉 Wir freuen uns auf die Webinar-Runde im Januar, in der wir alles nochmal gemeinsam Review passieren lassen.

Cloud for Customer Go Live

Cloud for Customer Test – Ergebnisse eines ausführlichen Systemtests

Test- & Bugfixing-Phase – Ein sauberer Systemstand ist unser Ziel.

Nach der Schulung unserer Endanwender, gehen die Key-User aus den jeweiligen Teams (Vertrieb, Marketing, Internal Services etc.) in die eingehende Testphase. Hierzu wurden unsere Test-Scripts angepasst, welche wir bereits im SAP CRM 7.0 Projekt verwendet haben. Der Aufbau der Test-Scripts ist für eine CRM-Lösung klassisch gehalten. Die Scripts sind rollenbasiert gestaltet und decken die für uns relevanten Use Cases ab. Die Use Cases sind in einzelne Schritte unterteilt, welche zunächst die Ausgangssituation und anschließend das erwartete Ergebnis beschreiben. Die Testperson hat die Möglichkeit bei jedem einzelnen Schritt Feedback zu geben, ob das gewünschte Ergebnis erreicht worden ist.

Es war sehr interessant festzustellen, dass die nötigen Anpassungen von SAP CRM 7.0 Test-Scripts auf die Cloud for Customer Test-Usecases nicht groß sind. Das macht nochmals deutlich, dass der Wechsel von SAP CRM 7.0 auf SAP C4C für den Endanwender keinen größeren Aufwand darstellt. Die Test-Usecases wurden wie folgt aufgebaut:

Cloud for Customer Test

Für die Klassifizierung der Fehler wurden die gleichen Kategorien verwendet, welche wir in unseren Kundenprojekten verwenden:

Cloud for Customer Test
Weiterlesen „Cloud for Customer Test – Ergebnisse eines ausführlichen Systemtests“

SAP C4C Schulung – was sagen die Anwender?

Nun ist es soweit. Die Lösung hat ihren letzten Feinschliff bekommen und darf vorgeführt werden. Mit anderen Worten, wir starten mit der Anwenderschulung. Während der Entwicklung waren die Key-User eng in den gesamten Implementierungsprozess involviert. Bei dem vorgelegten Tempo waren die kurzen Kommunikationswege dementsprechend sehr vorteilhaft und notwendig. Die übrigen Kollegen hatten jedoch von der neuen CRM-Lösung nur eine grobe Vorstellung.

Unser Teilnehmerkreis ist bunt gemischt. Von IT-Experten im BW-Bereich, bis hin zu Marketing-Profis, Strategieberatern und internen Service-Mitarbeitern – wir haben alle an Bord.

Die C4C Schulung beginnen wir dementsprechend mit den Basics, denn wir möchten alle gut „abholen“. Im ersten Schritt empfiehlt es sich zunächst das Cloud-Konzept bzw. die Cloud-Strategie von SAP zu erörtern. Eine offene Diskussion war unsererseits daher eingeplant, um alle grundlegenden Fragen zu beantworten. Diese waren auf jeden Fall spannend. Die Safe Harbor Thematik gehörte zu den favorisierten Themen. Die Antworten blieben wir nicht schuldig, wie auch bei dem erwähnten Sachverhalt. Nun so viel zu den Besonderheiten einer C4C Schulung für Berater-Kollegen.

Im Grunde unterscheidet sich im Weiteren eine Anwender-Schulung für SAP C4C nicht von einer SAP CRM 7.0 Schulung. Unsere Prozesse blieben weitgehend gleich. Geringfügige Ablaufänderungen und Prozessverbesserungen sind schnell erklärt. Es gibt dennoch einige wenige Besonderheiten, die man beachten sollte.

In der neuen CRM Cloud-Lösung gibt es aktuell drei Benutzeroberflächen: Silverlight UI, HTML5 UI und Responsive UI. Die dritte Benutzeroberfläche kennt man unter den Namen „Fiori like UI“ oder die „mobile C4C-Oberfläche“. Wir haben uns dafür entschieden primär mit der HTML5 Oberfläche zu arbeiten und diese auch in der C4C Schulung weitgehend zu verwenden.
Weiterlesen „SAP C4C Schulung – was sagen die Anwender?“

Customizing SAP Cloud for Customer

Wir haben mit dem Customizing des Systems bereits vor einiger Zeit angefangen. Nachdem die wichtigsten Implementierungen abgeschlossen waren, führten wir die Datenmigration an zwei Tagen durch. Nun ist es an der Zeit einige Einblicke in die erfolgte Implementierung zu gewähren. Dabei konzentrieren wir uns auf die wesentlichen Implementierungsvorgänge, die bei jedem C4C-Projekt vorkommen werden.

Die SAP Cloud for Customer ist eine rollenbasierte CRM-Lösung. Mit anderen Worten, die verfügbaren Features im System können in Abhängigkeit von der Benutzerrolle auf die Bedürfnisse des Endanwenders zugeschnitten werden. Dies beinhaltet beispielsweise die Anpassung des User-Interfaces bzw. der Screens, den Umfang des Menüs und nicht zuletzt die Berechtigungen. Gehen wir aber diese Punkte Schritt für Schritt durch.

Zunächst werden die Benutzerrollen geplant und implementiert. Sie sind das Fundament auf dem wir die weitere Implementierung aufbauen. In SAP C4C nutzen wir Benutzerrollen, um den Menüumfang auf relevante Inhalte einzugrenzen.

Customizing SAP

Wie man es dem Screenshot entnehmen kann, haben wir die Benutzerrolle für einen Vertriebsmitarbeiter angelegt. Dieser Rolle weisen wir nun die Sichten zu, mit denen er später arbeiten sollte.
Weiterlesen „Customizing SAP Cloud for Customer“

Migration in das SAP Cloud for Customer – Bewegungsdaten

In unserem Blog-Eintrag von Gestern haben wir uns bereits mit der Migration der Stammdaten beschäftigt. Nun steht heute die Migration der Bewegungsdaten auf userer ToDo-Liste. Bevor ich jedoch mit der Migration der Bewegungsdaten beginne, steht die Standardfrage im Raum: „Was wollen wir genau migrieren?“.„Alles!!!“, ist die Standardantwort dazu. Derartige Antworten empfehle ich, aus der Erfahrung heraus, sofort kritisch zu hinterfragen.

Eine Datenmigration betrachten wir immer wie einen Umzug. Dabei kennt man die Regel: „Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit zum Ausmisten, denn je weniger man mitnehmen will, desto schneller geht’s“. In unserem Fall handelt es sich ebenso um eine Menge an Daten, welche teilweise nicht unbedingt benötigt werden. Daher wird jetzt versucht möglichst gut aufzuräumen.

Beispiel: Brauchen wir wirklich alle Besuche, inkl. zugehöriger Anhänge, einer verlorenen Opportunity aus dem Jahr 2011 zu einem Kunden, mit dem wir schon seit 4 Jahren keine weiteren Kontakte mehr hatten? In diesem Fall würde die Antwort (hoffentlich auch in Ihrem Projekt) lauten: „Nein“. Klar, den Kunden hatten wir im Zuge der Stammdaten-Migration bereits übernomen. Gut, die Opportunity vielleicht auch noch, wenn es sein muss, aber die Besuche für einen derart alten Datenbestand helfen unserem Vertrieb auch nicht weiter. Man kann sich schon denken, dass an dieser Stelle eine oder mehrere Abstimmungsrunde(n) mit den Verantwortlichen angesetzt werden sollten. Wenn es geht, sollen diese sogar etwas im Vorfeld geplant werden.

Werfen wir einen Blick auf die unterstützten Objekte im SAP C4C Release 1511, bevor wir in den Abstimmungstermin einsteigen:

Migration

Der Umfang an unterstützten Objekten im Standard deckt unsere Anforderungen komplett ab. Gewappnet mit diesen Informationen steigen wir in die Abstimmung ein, um die Datenmenge zu reduzieren. Das Ergebnis: Für uns sind in erster Linie die Aktivitäten, Leads und Opportunitys relevant. Unsere Datenmenge ist von Haus aus überschaubar, diese konnten wir sogar noch etwas eingrenzen, indem wir vor allem die etwas älteren Objekte in das neue SAP C4C System nicht übernehmen. Wie bereits erwähnt, deckt SAP Standard diese Anforderung komplett ab, also können wir die geforderten Bewegungsdaten getrost migrieren.
Weiterlesen „Migration in das SAP Cloud for Customer – Bewegungsdaten“

Datenmigration SAP Cloud for Customer – Stammdaten

Das Wichtigste vorab – bevor man die Datenmigration durchführt, sollte man von dem Zielsystem, also unserem SAP C4C Tenant, eine Sicherungskopie anlegen. Die Systemkopie bleibt für 14 Tage bei der SAP gespeichert und stellt in dieser Zeit sicher, dass man bei Problemen oder unerwünschten Ergebnissen beruhig auf einen sauberen Systemstand zurückkehren kann.

Die Integration von SAP CRM in die Cloud for Customer unterstützt eine ganze Reihe an Objekten. Bevor ich also auf das Migrationsverfahren eingehe, möchte ich Euch hierzu einen Überblick liefern.

Im aktuellen SAP C4C Release 1511 können folgende Daten aus SAP CRM 7.0 migriert werden:

Datenmigration SAP Cloud

Unser Fokus liegt primär auf den Kunden, somit auch den zugehörigen Ansprechpartnern, Verkaufsorganisation und den Mitarbeitern. Im SAP Standard werden diese Objekte, wie die Grafik zeigt, bereits unterstützt.

Anmerkung: Die Ansprechpartner sind im Packet „Accounts“ verfügbar.
Weiterlesen „Datenmigration SAP Cloud for Customer – Stammdaten“

SAP Cloud for Customer: 2 Wochen Rückblick und Antworten auf Ihre Fragen

Die Halbzeit in unserem Projekt ist erreicht. Aus unserer Sicht ist jetzt die richtige Zeit einen Rückblick auf die vergangenen 2 Wochen zu werfen.

Wo stehen wir aktuell laut dem Projektplan? So sieht es aus:

SAP Cloud for Customer

Wir „kämpften“ am Freitag Abend immer noch mit den letzten Einstellungen bei der Systemintegration. Damit wir nicht im Verzug geraten, haben wir am Wochenende ein paar Stunden unserer Freizeit „geopfert“. Unser Systemverbindung-Test war aber erst gestern Nachmittag erfolgreich und somit ist auch diese Projektphase abgeschlossen.

Unser Blog erfreut sich großer Begeisterung, was uns alle sehr freut. Wir haben bisher zahlreiche interessante Fragen gestellt bekommen. Wir konnten bereits zahlreiche Fragen beantworten und die Anzahl der bereits zum Webinar angemeldeten Personen bestätigt zudem das große Interesse.

Wie am Anfang versprochen, werden wir auf alle Fragen eingehen und versuchen bestmögliche Antworten zu liefern. Auf einige der gestellten Fragen möchten wir an dieser Stelle eingehen.

Die gestellten Fragen zu SAP Cloud for Customer.

Dieter aus Lüneburg:
Was ist der Unterschied zwischen Cloud for Customer und Cloud for Sales?“

Antwort:

Für diejenige Blog-Leser, die bereis SAP CRM On-Premise kennen, wäre die Antwort auf diese Frage einfach, da SAP CRM 7.0 ebenfalls aus Marketing, Sales und Service besteht. Das sind die drei wichtigsten Module des SAP CRM Systems, die nahtlos miteinander verzahnt sind.
Weiterlesen „SAP Cloud for Customer: 2 Wochen Rückblick und Antworten auf Ihre Fragen“

SAP Initial Data Load – weitere Schritte

Die ersten drei Steps der SAP Initial Data Load Vorbereitung haben wir im letzten Blog-Eintrag beschieben. Diese sind nun erfolgreich abgeschlossen.

SAP Initial Data Load

Zertifikate einspielen:

Wichtig: die notwendigen Zertifikate in die Systeme einspielen. Sie werden nicht mit dem C4C-System ausgeliefert, sondern müssen erst bei einer der zahlreichen offiziellen Zertifizierungsstellen beantragt und erstellt werden. Wenden Sie sich dazu beispielsweise an:

  • SAPNetCA.cer
  • SAPPassportCA.cer
  • TelekomOnlinePass.cer
  • EntrustServerCA.cer
  • EquifaxSecureCA.cer

Mit dem Beantragen und Einspielen der notwendigen Zertifikate hatte ich bereits bei meinem letzten C4C-Projekt zu tun gehabt. Das hat aber gedauert. Und vor allem, man hat kaum Einfluss darauf und muss einfach warten. Deswegen habe ich die notwendigen Zertifikate bereits Ende der KW47 beantragt.
Weiterlesen „SAP Initial Data Load – weitere Schritte“

SAP Initial Data Load – Vorbereitung des Altsystems

Genauso hatten wir uns das vorgestellt: das Thema „Datenmigration“ als umfangreichstes Arbeitspaket des gesamten Projekts. Es sieht so aus, als hätten wir uns nicht getäuscht.

Am Anfang gingen wir grob von folgenden Phasen aus:

SAP CRM On-Premise

Aus Erfahrung klug geworden, können wir diese Übersicht jetzt etwas detaillierter aufgliedern und beschreiben:

SAP CRM On-Premise

Vorbereitung:

Im ersten Schritt müssen die beiden zu integrierenden Systeme die Voraussetzungen einer technischen Integration erfüllen. Vor allem auf dem SAP CRM On-Premise System müssen einige relevante Updates und Add-Ons installiert werden.

Berechtigungen:

Bei der Integration müssen die Systeme nicht nur miteinander kommunizieren, sondern auch Daten austauschen können. Dafür sind entsprechende technische Benutzer in den beteiligten Systemen zu definieren, die entsprechende Berechtigungen und Rollen bekommen.

Systemkonfiguration:

Jetzt kann das SAP CRM On-Premise System selbst konfiguriert werden. Als erstes heißt es, den Inbound IDoc-Service und BC-Set konfigurieren. Danach die logischen Systeme einrichten, notwendige Ports erstellen und konfigurieren, Systemverbindungen angelegt.

Die Vorbereitung dauert etwas länger als geplant. Bei den zahlreichen Schritten, die gemacht werden müssen ist das aber auch nicht verwunderlich. Nicht Alles funktioniert auf anhieb und eigige Einstellungen müssen mehrmals ausprobiert werden, bevor diese erfolgreich sind. Wir machen jetzt mit den nächsten Steps weiter und mal sehen wie weit wir damit heute kommen. Auf jeden Fall werden wir heute Abend noch über den Zwischenstand berichten, bevor wir in das wohlverdiente Wochenende gehen.

Keywords: SAP CRM On-Premise

Hier geht´s zum letzten Blog-Eintrag…

Systemvoraussetzungen für die SAP C4C Integration

Alles steht und fällt mit den Systemvoraussetzungen. Hier also erst einmal genau hinsehen. Die von SAP vorgeschriebenen Mindestvoraussetzungen für eine C4C Integration mit SAP CRM On-Premise sind:

C4C IntegrationUnser CRM-System erfüllt diese Voraussetzung. Zwar ist es nicht auf dem allerneusten Stand, aber mit Enhancement Package 3 (EHP3) und Service Package 3 (SP3) doch aktuell. Mit diesem höheren EHP-Stand können wir bei der Datenmigration zusätzliche Funktionalitäten nutzen, z.B. direkte Übernahme von Attachements, Opportunities und Leads. Sogar die Integration von Social Media (Facebook, Twitter, etc.) kann mit dem EHP3 zwischen dem Cloud for Customer und CRM On-Premise eingerichtet werden. Das gehört aber zum Glück nicht in den Scope unseres Projektes.

C4C IntegrationAn dieser Stelle müssen wir passen, weil wir zwar schon länger über ein Upgrade von SAP PI nachgedacht, es aber nicht umgesetzt haben. Wunderbar, nun gibt es einen zwingenden Grund und wir lassen unseren SAP-PI-Experten ran. Er hat das Ganze letzte Woche relativ einfach und schnell durchgeführt, so zumindest mein Eindruck. Keyword: C4C Integration

C4C IntegrationNachdem wir mit unserem SAP CRM on-premise auf dem aktuellen Stand sind, werden für uns nur ein paar SAP-Hinweise relevant. Wir werden sie – eventuell gemeinsam mit einigen weiteren abhängigen SAP-Hinweisen – in der Vorbereitungsphase zur Datenmigration einspielen.

C4C IntegrationDas Add-On ist in unserem System nicht vorhanden. Wir werden es also in den nächsten Tagen installieren, um die Datenmigration vorzubereiten. Das Add-On liefert die notwendigen Schnittstellen für die Integration des C4C-Systems mit einem SAP On-Premise System und vereinfacht die technische Einrichtung der Migration.

Schlagworte: C4C Integration, SAP Cloud, CRM

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Licht und Schatten: Migrationsmöglichkeiten im Vergleich

In unserem Projekt haben wir uns für die Migration mit SAP PI als Middleware-Tool entschieden, wie Jenny in ihrem gestrigen Beitrag bereits erläutert hat. Sie hat auch weitere Migrationsmöglichkeiten erwähnt, auf die ich in diesem Eintrag etwas genauer eingehen möchte.

HANA Cloud IntegrationWas spricht eigentlich für das eine oder andere Migrations-Tool? Wir könnten in unserem Projekt genauso gut das SAP HANA Cloud Integration (HCI) verwenden. In meinem letzten größeren C4C-Projekt bei einem bekannten deutschen Süßwaren-Herstellen habe ich beispielsweise sehr gute Erfahrung mit SAP HCI als Integrationsplattform gemacht. Aber jedes Tool hat Licht- und Schattenseiten, wie meine nachstehende Übersicht zeigt.

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integration-Szenarien aus
+ HANA Cloud Integration beinhaltet ein Web UI für die Konfiguration der Integration
+ Das System selbst befindet sich in der Cloud-Plattform von SAP
+ Keine Installation, Updates und Patches auf Kundenseite notwendig
+ Integration kann durch SAP, Partner oder mit eigenen Ressourcen durchgeführt werden

Eine Vielzahl der verfügbaren Adapter befinden sich noch in der Entwicklung

 

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integrations-Szenarien aus
+ Falls SAP NetWeaver PI als Middleware bereits vorhanden ist, kann diese verwendet werden
+ Viele Unternehmen haben bereits Erfahrung und interne Ressourcen im Bereich SAP PI gesammelt

Kein Best-Practice-Vorgehen bei einer Cloud-zu-Cloud Integration vorhanden
Das PI-System muss durch ein Update auf den neusten Stand gebracht werden

 

HANA Cloud Integration

+ Eine sehr schnelle und einfache Migration der Daten
+ Migrationstemplates können direkt im SAP C4C generiert werden
+ Neu angelegte kundenspezifische Felder werden automatisch in ein Template übernommen

Hoher manueller Aufwand beim Befüllen der Excel Import Templates
Erhöhtes Fehler-Risiko durch manuelle Aufbereitung der Daten
Excel Import Template nur für einmalige Migration geeignet, nicht für die Integration
Spezielle Anforderungen an Templates können nur durch den SAP-Support realisiert werden

 

HANA Cloud Integration

+ Falls eine 3rd Party Middleware existiert, kann diese verwendet werden
+ Einige SAP-Partner bieten diverse Cloud for Customer Konnektoren an

Die durch SAP ausgelieferte Integrationsszenarien können nicht genutzt werden
Ein sehr detailliertes und umfangreiches Know-how über SAP WebServices notwendig
Die Schnittstellen des SAP On-Premise-Systems müssen gut bekannt sein
Das System muss in Eigenregie administriert und eingerichtet werden

 

HANA Cloud Integration

+ Als direkte Integration für Social Media Plattformen, wie Facebook, Jam oder Twitter, vorgesehen
+ Diverse Kommunikationssysteme wie Outlook oder Ticketsysteme können direkt integriert werden

Die Integration erfolgt als kundenspezifische Eigenentwicklung
Fehlendes Monitoring der Datenverarbeitung, da keine Middleware-System dazwischen liegt
Das Unternehmen muss selbstständig für die Datensicherheit sorgen

 

In unserem Einführungsprojekt wird keine dauerhafte bidirectionale Integration zwischen Cloud for Customer und SAP CRM 7.0 benötigt. Die Integration wir nur benötigt, um Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Altsystem automatisiert zu migrieren.

Schlagworte: HANA Cloud Integration, SAP C4C, Migration.

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Schönwetterwolke? Wie das Quellsystem die Migration in die Cloud beeinflusst.

Während sich bisher ganz nett über unser neues System plaudern ließ, müssen wir jetzt leider technische Töne anschlagen. Damit Leser, die kein „Technolekt“ verstehen, nicht gleich frustriert aussteigen, bemühe ich mich um eine allgemeinverständliche Ausdrucksweise. Promised, ähm, versprochen ;-).

SAP bietet mehrere Möglichkeiten, Daten in das Cloud for Customer System zu migrieren. Die nachfolgende Abbildung stellt sie übersichtlich dar. Die entscheidende Frage dabei ist: Woher kommen die Daten? Genauer gesagt, welches Quellsystem liegt vor?

Cloud for Customer

Handelt es sich beim Quellsystem um ein SAP On-Premise System, kommt die SAP HANA Cloud Integration (HCI) oder SAP Prozecc Integration (PI) infrage. Unser Quellsystem ist ein SAP CRM 7.0 On-Premise System. Da wir bereits das SAP-PI-System einsetzen und das notwendige Know-how im SAP-PI-Umfeld besitzen, ist das geeignete Integrationswerkzeug schnell gefunden.

Glück gehabt! Aber das kann in Ihrem Unternehmen natürlich anders aussehen. Deshalb stellt Nik gerade die Vor- und Nachteile der einzelnen Migrationsmöglichkeiten in SAP Cloud for Customer zusammen, um Ihnen im nächsten Blogeintrag eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Wenn es um einfache Datenstrukturen und kleinere Datenmenge geht, sollte man für die Migration „Excel Import Template“ in Betracht ziehen. Im SAP Cloud for Customer System können die entsprechenden Migrationstemplates je Datenobjekt voll automatisiert generiert werden. Sogar die C4C-Erweiterungen um kundenspezifische Felder, die sogenannten Z-Felder, werden in die Templates übernommen und bei der Migration berücksichtigt. Beim Befüllen der Templates mit den Daten muss man aber sehr vorsichtig sein, um die generierte Template-Struktur nicht zu verändern. Werden die Templates nach der Generierung verändert, können diese nicht mehr in das SAP C4C eingespielt werden. In diesem Fall müssen sie zuerst angepasst und aus dem C4C-System erneut generiert werden. Vor dem Einspielen der Daten aus den generierten Excel Import Templates erfolgt eine ausführliche Datenvalidierung durch das C4C-System. Zusätzlich bietet Cloud for Customer eine Simulation der Migration, welche aufgrund der Validierungsregeln feststellt, ob und welche Menge der Daten erfolgreich eingespielt werden können.

Schlagworte: Cloud for Customer, Fiori, SAP, C4C, Cloud for Customer

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Analyse der Stamm- und Bewegungsdaten im Altsystem

Befor wir an das Thema „Migration“ ran gehen, nehmen wir eine genaue Analyse der Daten im Altsystem vor. Zwar enthält kein CRM-Objekt in unserem Altsystem mehr als eine Million Datensätze, aber eine Vielzahl der Daten haben unterschiedliche Eigenschaften. Die nachfolgende Auflistung enthält die wichtigsten Datenobjekte in unserem CRM-System:

  • Kunden (B2B)
  • Interessenten
  • Wettbewerber
  • Ansprechpartner
  • Mitarbeiter
  • Beziehungen
  • Organisationsmodell
  • Marketingattribute
  • Produkte (Dienstleistung)
  • Kampagnen
  • Leads
  • Opportunities
  • Aktivitäten

Aber ist es sinnvoll, alles 1:1 in das Cloud for Customer System zu transferieren? Eigentlich ist jeder Umzug doch eine gute Gelegenheit auszumisten. Also weg zum Beispiel mit Daten, die wir nicht mehr benötigen. Dafür muss es natürlich eindeutige Regeln geben, die sich in der Analyse- und Vorbereitungsphase definieren lassen.

Eine Regel kann etwa so aussehen: Alle Opportunities mit Status „offen“ oder „in Bearbeitung“ und mit einer Erfolgschance kleiner als 5% werden in SAP C4C als Leads mit dem Status „hot“ transferiert. – Außerdem schließen wir alle gesperrten bzw. zum Löschen oder zum Archivieren vorgemerkten Stammdaten aus der Migration aus.

Wenn Sie uns bisher gefolgt sind, haben Sie sicher bemerkt, welch großen Wert wir auf das Thema „Datenübernahme“ legen. Unsere langjährige Erfahrung als Berater lehrt uns: Nichts ist in der System-Neueinführung komplexer als die Migration der vorhandenen Daten. Wir gehen dieses Thema an, indem wir diesen wichtigen Prozess in fünf Phasen unterteilen:

1). Analyse des Altdatenbestandes
2). Migrationskonzept
3). Datenkonsolidierung
4). Datenübernahme
5). Qualitätssicherung

Unsere Empfehlung: Je größer die Menge der zu migrierenden Daten, umso wichtiger ist das Thema „Qualitätssicherung“ im Projekt!

SAP Fiori, HTML5 oder Silverlight – ein C4C-System, drei Oberflächen…

Wie Jenny bereits gepostet hat, hat sie als initiale Userin im C4C-System bereits zwei weitere Admin-User angelegt. Während der Implementierungsphase werden wir diese User nutzen, um den Tenant anzupassen.

Das C4C-System kann in drei verschiedenen Oberflächen angezeigt werden:

  • HTML5
  • Silverlight
  • SAP Fiori (Responsive UI)

Interessant fanden wir die Erkenntnis, dass nicht alle Anpassungen in einer einzigen Benutzeroberfläche vorgenommen werde können, sondern jede Ansicht andere Funktionen bietet. So findet bespilsweise die Systemadministration immer noch zum größten Teil ausschließlich in der Silverlight-Oberfläche statt.

Die meisten Einstellungen lassen sich zwar in der HTML5-Oberfläche erledigen, einige Aufgaben müssen jedoch in der etwas älteren Silverlight-Umgebung durchgeführt werden. Um die Silverlight-Ansicht nutzen zu können, muss Microsoft Silverlight Runtime auf dem Client-System installiert sein, was in der Regel schnell und unkompliziert geht. Je nach Berechtigungen muss Silverlight bei einigen Usern erst vom Support eingerichtet oder freigeschaltet werden.

Wie kommt es aber dazu, dass SAP Cloud for Customer unterschiedliche Oberflächen hat?

Als SAP vor einigen Jahren die Cloug for Customer CRM-Lösung vorgestellt hat, gab es nur eine Oberfläche, die auf die Silverlight-Technologie von Microsoft basiert. Mit weiteren Releases hat SAP die C4C-Oberfläche mit der neuen Technologie basierend auf HTML5 erweitert. Erst seit dem Release 1505 ist SAP Cloud for Customer in Responsive Design verfügbar. Diese neue Oberfläche ist angelehnt an die Mobile Technologie genannt: SAP Fiori.

Silverlight-Design

SAP Fiori
Weiterlesen „SAP Fiori, HTML5 oder Silverlight – ein C4C-System, drei Oberflächen…“

SAP Cloud for Customer customizen – die ersten Schritte

Jede Implementierung bzw. Erweiterung im SAP Cloud for Customer System ist nur im Rahmen eines Implementierungsprojekts durchzuführen. Erst wenn alle notwendigen Anpassungen und Einstellungen vorgenommen sind, können wir den Status des Original-Tenant in den Produktiv-Tenant umwandeln. Davon sind wir aber jetzt noch sehr weit entfernt. Übrigens: in einer 3-System-Landschaft erfolgt die Tenant-Umwandlung über die Zwischenstation eines Test-Tenants, was aber keinen großen Mehraufwand bedeutet.

Wie lässt sich ein noch „ungetastetes“ SAP Cloud for Customer customizen bzw. einrichten? Das versuche ich anhand einigen Screenshots direkt aus unserem C4C-System zu zeigen, die ich heute während der ersten Konfiguration erstellt habe.

Die ersten Schritte im SAP C4C:

Um das System an unsere Bedürfnisse anzupassen, existiert in unserem Original-Tenant bereits ein Implementierungsprojekt „Erste Implementierung“. Dieses Projekt wurde durch SAP global angelegt und ist in jedem „ausgelieferten“ C4C-System zum Start verfügbar.

SAP Cloud for Customer customizen
Weiterlesen „SAP Cloud for Customer customizen – die ersten Schritte“

SAP C4C: Original- und Produktiv-Tenant

Das Cloud for Customer System, das uns SAP zur Verfügung stellt, ist ein sog. „Original-Tenant“. In diesem Tenant werden alle initialen Entwicklungen und Anpassungen des Systems vor dem Go-Live vorgenommen.

Wir entscheiden uns für eine einfache 2-System-Landschaft. Sobald das Implementierungsprojekt mit dem Live-Gang abgeschlossen ist, werden in Phase 2 alle weiteren Anpassungen und Änderungen als Change-Projekte vorgenommen. Für komplexere Systemlandschaften gibt es unterschiedliche Szenarien. Muss das SAP C4C System mit weiteren On-Premise-Systemen integriert werden, empfiehlt sich folgende Architektur:

SAP C4C

Middleware:

Für die Integration des Cloud-for-Customer-Systems mit dem On-Premise-System sieht SAP HCI und PI vor.
Weiterlesen „SAP C4C: Original- und Produktiv-Tenant“

Von Wolke 7 auf „Cloud nine“?

Ein erstes kleines Stolpern in unserem bislang reibungslosen Ablauf: Das Kick-off hatten wir ursprünglich für gestrigen Vormittag (16.11.2015 um 10:00 Uhr) angesetzt – sind aber einfach noch nicht so weit. Und das gleich beim Projektstart? Kein gutes Zeichen!

Beim Termin am gestrigen Nachmittag (16:00 Uhr) sind außer dem Projektteam auch alle anderen künftigen Anwender des C4C-Systems dabei. Das typische Kick-off-Programm: Wir stellen den Projektplan vor, verteilen Aufgaben, definieren Zuständigkeiten und besprechen weitere organisatorische Themen rund um unsere C4C-Einführung.

Die grobe Projektplanung sieht so aus:

C4C-Einführung
Weiterlesen „Von Wolke 7 auf „Cloud nine“?“

Endlich ist es da und wir legen gleich los …

Keine leeren Worte: Am Freitag, den 13. ist es tatsächlich so weit. Termingerecht treffen per E-Mail die wichtigsten Infos für unser neues SAP Cloud for Customer System ein:

  • Einstiegsbenutzer
  • Passwort
  • System-URL

Ein bisschen spannend ist der Moment ja immer, aber es klappt problemlos:

SAP Cloud for Customer System

Ich melde mich erfolgreich in unserem SAP Cloud for Customer System an und erstelle mit dem Einstiegsbenutzer gleich zwei weitere sog. „Administrations-User“ für Nik und Denis.

Anschließend öffne ich das System mit den gängigsten Web-Browsern, um die Kompatibilität zu überprüfen. Von der Anmeldung bis zur Nutzung läuft das System sowohl mit Internet Explorer, Google Chrome als auch mit Safari problemlos. Bei Mozilla Firefox bestätigt SAP C4C zwar beim Anmelden keine Kompatibilität, aber uns fallen zumindest im Moment noch keine Einschränkungen bei der Nutzung mit diesem Browser auf. Sollte sich das ändern, erfahren Sie es natürlich von uns.

SAP Cloud for Customer System

Die Zukunft beginnt jetzt.

Okay, das war jetzt die Kurzfassung eines atemberaubenden Runs. Der noch nicht ganz zu Ende ist. Hier mein kurzer Ausblick auf die nächste Woche: Wie gesagt – morgen soll unser C4C-System verfügbar sein, wow! Das bedeutet für uns: Kick-off am kommenden Montag, den 16. November, um alle weiteren Schritte des Projekts zu besprechen, Zuständigkeiten zu definieren, Meilensteine zu setzen. Dann heißt es, User einrichten – macht Euch bereit! – und erste Einstellungen vornehmen. Klar, die Datenmigration wird noch eine gewisse Herausforderung werden, darauf richten wir jetzt erst einmal unseren Fokus und treffen die nötigen Vorbereitungen. Wir sind zuversichtlich, dass alles klappt. Halten aber selbstverständlich alle gespannten Leser auf dem Laufenden.

Warum denn erst morgen anfangen?

Am 9. November ist es so weit: Wir nehmen das Angebot der SAP AG an und bestellen das C4C-System. Bei SAP sind sie nicht nur zufrieden, sondern auch noch schnell. Noch am selben Tag ruft mich der zuständige Vertriebsmitarbeiter an: 15. November? 1. Dezember? Wann wir denn starten wollten? – Nicht zu fassen: In gerade mal fünf Tagen wollen die das auf die Beine stellen?! Aber um unsere Verwunderung noch zu toppen, heißt es lapidar: Am 13. November ist alles bereit. Wahnsinn! Wir sind gespannt …

Qual der Zahl: 1 + 1 ist noch lange nicht 2

… und vor allem halten wir erst einmal den zuständigen Vertriebsmitarbeiter von SAP auf Trab. Der freut sich natürlich über unsere Entscheidung, die wir ihm kurz darauf mitteilen, darf dann aber erst einmal in der Preisverhandlungsrunde einen Endspurt hinlegen. 6. November – finales Angebot!

Um es vorwegzunehmen: Ein Kostenvergleich gelingt nicht sofort, weil die Preisgestaltung von Salesforce etwas unübersichtlich ist.

Generell: beim Cloud-System fallen monatliche Nutzungsgebühren pro User an. Da hat SAP ein ähnliches Preismodell wie Salesforce. Mit einem kleinen Unterschied: minimale Useranzahl bei Salesforce liegt bei 8 Anwender und bei SAP sind es 10 Anwender.

Vergleich der monatlichen Kosten auf Basis von 10 Anwender: Die Salesforce-Lösung ist auf den ersten Blick um 11% günstiger als SAP C4C.
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Die Luft wird dünner …

Mitte Oktober lassen wir uns von beiden Herstellern ihr System vorführen. Beide wissen bei ihrer Präsentation, worauf es uns besonders ankommt:

  • Account Management
  • Lead Management
  • Opportunity Management
  • Kampagnenmanagement
  • Reporting
  • Usability
  • Datenübernahme
  • Kosten

Was soll man sagen: Die Qualität beider Vorstellungen ist durchaus überzeugend. Salesforce liegt im Bereich Usability vorn, bei anderen Themen ist SAP Cloud for Customer eine Nasenlänge voraus, vor allem was Datenmigration und Reporting anbelangt. Das Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt spannend bis zum Schluss, aber schließlich entscheiden wir uns doch für SAP C4C! Entspannt zurücklehnen können wir uns aber noch immer nicht …

Alle sind die Besten! Aber wer ist gut genug für uns?

Nun ist sie fix: die Entscheidung für eine Cloud-basierte CRM-Lösung. Aber welcher der zahlreichen Anbieter, die mit CRM-Systemen als Software as a Service (SaaS) ihre virtuellen Muskeln spielen lassen, soll es nun sein? Für uns heißt es erst einmal, sich umsehen, akribisch vergleichen und die Auswahl auf drei Systeme eindampfen. Um es dem Leser hier leichter zu machen als uns selbst – und vor allem kürzer:

Logisch – etliche Anbieter schmücken sich mit dem Superlativ „Best CRM-Cloud System ever“! Umso mehr enttäuschen einige (und wir nennen aus Fairness-Gründen bewusst keine Namen) davon durch mageren Funktionsumfang – wobei sie keinesfalls schlecht sind, aber eben speziell. Will heißen: Sie haben gewisse Stärken, aber den ganzheitlichen CRM-Ansatz, den wir suchen, setzen sie einfach nicht um. Sodass wir uns auf die beiden führenden Anbieter konzentrieren, die genau das schaffen, auf Salesforce und SAP.

Was für uns dabei zählt:

  • leichte Integration eines CRM Cloud-System ins bestehende On-Premise-System
  • geeignete Lösungen für die Datenmigration
  • etablierter Anbieter im CRM-Umfeld
  • umfangreiche CRM-Lösung aus der Cloud
  • Datensicherheit und
  • umfassende Analytics-Funktionalität Out of the Box.

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So schaut’s aus: Ausgangssituation.

Unser aktuelles CRM-System ist SAP CRM 7.0 on premise. Wir entscheiden uns jedoch, auf ein Cloud-basiertes CRM-System umzusteigen, denn wir wollen …

… die Kosten für die Infrastruktur reduzieren,
… aufwändige Upgrades des On-Premise-Systems vermeiden,
… größere Flexibilität, indem wir von überall mobil zugreifen können,
… Device-unabhängig arbeiten,
… eine Benutzeroberfläche, die State of the Art ist,
… das Out of the Box Reporting im CRM nutzen.

Das derzeitige SAP CRM-System ist sehr nah am SAP-Standard und wurde letztes Jahr auf EHP3 aktualisiert. Das Upgrade eines SAP CRM-On-Premise-System ist zwar nicht wirklich kompliziert, aber doch schwieriger als man erwartet. Bei einer klassischen Drei-System-Landschaft (DEV–TEST–PROD), wie diese bei uns aufgesetzt ist, kostete uns das letzte Upgrade hochgerechnet mal eben 30 Personentage! Wieder ein dickes Plus auf der Seite des Cloud-for-Customer-Systems: SAP verspricht, hier immer auf dem neuesten Stand zu sein. Als Kunde greifst Du also kostenfrei auf neue Funktionen zu, ohne Dich selbst mit einem Upgrade befassen zu müssen.

Neugierig auf SAP Cloud for Customer?

Wir teilen unsere Erfahrungen gerne mit Ihnen: In einem Webinar, das allen Interessierten im Anschluss an unser Projekt offensteht. Hier bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen und können mit den Teilnehmern offen über SAP Cloud for Customer diskutieren. Melden Sie sich gleich an:

Fr. 22.01.16 11:00 – 11:45 Uhr

Cloud for Customer

Melden Sie sich hier oder direkt im Blog zum Webinar an. Wir freuen uns auf Sie!

Zu jedem Blog-Eintrag können Sie uns auch gerne Kommentare schreiben oder Ihre Anfragen per E-Mail and das Projektteam versenden. Wir versuchen alle E-Mails zeitnah zu beantworten.

Schlagworte: Cloud for Customer, SAP, Cloud for Customer.

Das sind wir: Unser C4C-Projektteam.

Jennifer MaierMein Name ist Jenny. Mit SAP CRM beschäftige ich mich seit sechs Jahren, meine erste SAP Cloud-for-Customer-Einführung habe ich vor etwa eineinhalb Jahren gemacht. Seither begeistern mich C4C-Themen immer mehr. Sonst bin ich im SAP-Umfeld sehr technisch unterwegs, etwa beim Programmieren oder der Prozess-Integration. Mein Motto: „Je komplexer und technischer die Aufgabe, desto mehr finde ich mich darin wieder!“

 

Nik BachIch bin Nik und befasse mich seit sieben Jahren mit diversen SAP-Themen rund um CRM. In den letzten zwei Jahren habe ich zwei Cloud for Customer Projekte durchgeführt. Meine Key Skills liegen eindeutig in den beiden SAP-Bereichen Mobility und Cloud. Warum? Klar mag ich innovative Technologien und davon hat SAP in den letzten Jahren mehr als genug auf den Markt gebracht. Die aktuelle Mobility- und Cloud-Strategie von SAP finde ich richtig spannend!

 

SAP C4CIch bin Florian und nutze die SAP C4C-CRM-Lösung, um damit meine Leads und Opportunities zu managen. Außerdem erstelle ich daraus den Forecast. In Sachen CRM-Systemen bin ich ein alter Hase: Seit 16 Jahren beschäftige ich mich damit, seit 2010 arbeite ich mit CRM-Cloud-Lösungen. Als fachlicher Projektleiter kümmere ich mich in unserem C4C-Projekt um die Anforderungen und sorge dafür, dass die Lösung im Unternehmen zukünftig als Plattform für alle Kundeninteraktionen genutzt wird. Was mir als Anwender bei einer Applikation wichtig ist? Intuitiv und anwenderfreundlich muss sie sein. Je weniger Klicks, desto besser.

DenisIch heiße Denis. Vor einem Jahr bin ich als Werkstudent zu Vision11 gekommen, wo ich mich mit Begeisterung auf SAP Fiori und die SAP Cloud-Lösung stürzte. Die bevorstehende C4C-Einführung wird mein erstes SAP-Projekt sein, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Wenn ich Ende dieses Jahres mein Studium abschließe, steige ich in die SAP-Beratung ein. Ich freue mich schon auf viele spannende Projekte und Aufgaben bei Vision11, vor allem rund um das Thema SAP Cloud for Customer.

 

In nur 4 Wochen CRM On-Premise durch SAP Cloud for Customer ablösen – wie geht das?

sap cloudManchmal soll es schnell gehen.

Ein Zeitraum von vier Wochen, um SAP CRM On-Premise durch SAP Cloud for Customer abzulösen – ist das machbar? In diesem Blog können Sie als Leser uns live bei diesem „Experiment“ begleiten und unsere Erfahrungen hautnah miterleben. Verfolgen Sie einfach unser virtuelles „Tagebuch“, in dem wir für Sie den gesamten Prozess quasi in Echtzeit wiedergeben. Und versprochen: Es wird nicht getrickst! Wir alle sind gespannt, ob unser zugegebenermaßen „sportlicher“ Zeitplan aufgeht. Schlagworte: SAP Cloud for Customer, C4C, CRM, sap cloud for customer, Migration, sap cloud for customer, Sales, Service, Marketing, Analytics.

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