SAP Initial Data Load – weitere Schritte

Die ersten drei Steps der SAP Initial Data Load Vorbereitung haben wir im letzten Blog-Eintrag beschieben. Diese sind nun erfolgreich abgeschlossen.

SAP Initial Data Load

Zertifikate einspielen:

Wichtig: die notwendigen Zertifikate in die Systeme einspielen. Sie werden nicht mit dem C4C-System ausgeliefert, sondern müssen erst bei einer der zahlreichen offiziellen Zertifizierungsstellen beantragt und erstellt werden. Wenden Sie sich dazu beispielsweise an:

  • SAPNetCA.cer
  • SAPPassportCA.cer
  • TelekomOnlinePass.cer
  • EntrustServerCA.cer
  • EquifaxSecureCA.cer

Mit dem Beantragen und Einspielen der notwendigen Zertifikate hatte ich bereits bei meinem letzten C4C-Projekt zu tun gehabt. Das hat aber gedauert. Und vor allem, man hat kaum Einfluss darauf und muss einfach warten. Deswegen habe ich die notwendigen Zertifikate bereits Ende der KW47 beantragt.
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SAP Initial Data Load – Vorbereitung des Altsystems

Genauso hatten wir uns das vorgestellt: das Thema „Datenmigration“ als umfangreichstes Arbeitspaket des gesamten Projekts. Es sieht so aus, als hätten wir uns nicht getäuscht.

Am Anfang gingen wir grob von folgenden Phasen aus:

SAP CRM On-Premise

Aus Erfahrung klug geworden, können wir diese Übersicht jetzt etwas detaillierter aufgliedern und beschreiben:

SAP CRM On-Premise

Vorbereitung:

Im ersten Schritt müssen die beiden zu integrierenden Systeme die Voraussetzungen einer technischen Integration erfüllen. Vor allem auf dem SAP CRM On-Premise System müssen einige relevante Updates und Add-Ons installiert werden.

Berechtigungen:

Bei der Integration müssen die Systeme nicht nur miteinander kommunizieren, sondern auch Daten austauschen können. Dafür sind entsprechende technische Benutzer in den beteiligten Systemen zu definieren, die entsprechende Berechtigungen und Rollen bekommen.

Systemkonfiguration:

Jetzt kann das SAP CRM On-Premise System selbst konfiguriert werden. Als erstes heißt es, den Inbound IDoc-Service und BC-Set konfigurieren. Danach die logischen Systeme einrichten, notwendige Ports erstellen und konfigurieren, Systemverbindungen angelegt.

Die Vorbereitung dauert etwas länger als geplant. Bei den zahlreichen Schritten, die gemacht werden müssen ist das aber auch nicht verwunderlich. Nicht Alles funktioniert auf anhieb und eigige Einstellungen müssen mehrmals ausprobiert werden, bevor diese erfolgreich sind. Wir machen jetzt mit den nächsten Steps weiter und mal sehen wie weit wir damit heute kommen. Auf jeden Fall werden wir heute Abend noch über den Zwischenstand berichten, bevor wir in das wohlverdiente Wochenende gehen.

Keywords: SAP CRM On-Premise

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Systemvoraussetzungen für die SAP C4C Integration

Alles steht und fällt mit den Systemvoraussetzungen. Hier also erst einmal genau hinsehen. Die von SAP vorgeschriebenen Mindestvoraussetzungen für eine C4C Integration mit SAP CRM On-Premise sind:

C4C IntegrationUnser CRM-System erfüllt diese Voraussetzung. Zwar ist es nicht auf dem allerneusten Stand, aber mit Enhancement Package 3 (EHP3) und Service Package 3 (SP3) doch aktuell. Mit diesem höheren EHP-Stand können wir bei der Datenmigration zusätzliche Funktionalitäten nutzen, z.B. direkte Übernahme von Attachements, Opportunities und Leads. Sogar die Integration von Social Media (Facebook, Twitter, etc.) kann mit dem EHP3 zwischen dem Cloud for Customer und CRM On-Premise eingerichtet werden. Das gehört aber zum Glück nicht in den Scope unseres Projektes.

C4C IntegrationAn dieser Stelle müssen wir passen, weil wir zwar schon länger über ein Upgrade von SAP PI nachgedacht, es aber nicht umgesetzt haben. Wunderbar, nun gibt es einen zwingenden Grund und wir lassen unseren SAP-PI-Experten ran. Er hat das Ganze letzte Woche relativ einfach und schnell durchgeführt, so zumindest mein Eindruck. Keyword: C4C Integration

C4C IntegrationNachdem wir mit unserem SAP CRM on-premise auf dem aktuellen Stand sind, werden für uns nur ein paar SAP-Hinweise relevant. Wir werden sie – eventuell gemeinsam mit einigen weiteren abhängigen SAP-Hinweisen – in der Vorbereitungsphase zur Datenmigration einspielen.

C4C IntegrationDas Add-On ist in unserem System nicht vorhanden. Wir werden es also in den nächsten Tagen installieren, um die Datenmigration vorzubereiten. Das Add-On liefert die notwendigen Schnittstellen für die Integration des C4C-Systems mit einem SAP On-Premise System und vereinfacht die technische Einrichtung der Migration.

Schlagworte: C4C Integration, SAP Cloud, CRM

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Licht und Schatten: Migrationsmöglichkeiten im Vergleich

In unserem Projekt haben wir uns für die Migration mit SAP PI als Middleware-Tool entschieden, wie Jenny in ihrem gestrigen Beitrag bereits erläutert hat. Sie hat auch weitere Migrationsmöglichkeiten erwähnt, auf die ich in diesem Eintrag etwas genauer eingehen möchte.

HANA Cloud IntegrationWas spricht eigentlich für das eine oder andere Migrations-Tool? Wir könnten in unserem Projekt genauso gut das SAP HANA Cloud Integration (HCI) verwenden. In meinem letzten größeren C4C-Projekt bei einem bekannten deutschen Süßwaren-Herstellen habe ich beispielsweise sehr gute Erfahrung mit SAP HCI als Integrationsplattform gemacht. Aber jedes Tool hat Licht- und Schattenseiten, wie meine nachstehende Übersicht zeigt.

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integration-Szenarien aus
+ HANA Cloud Integration beinhaltet ein Web UI für die Konfiguration der Integration
+ Das System selbst befindet sich in der Cloud-Plattform von SAP
+ Keine Installation, Updates und Patches auf Kundenseite notwendig
+ Integration kann durch SAP, Partner oder mit eigenen Ressourcen durchgeführt werden

Eine Vielzahl der verfügbaren Adapter befinden sich noch in der Entwicklung

 

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integrations-Szenarien aus
+ Falls SAP NetWeaver PI als Middleware bereits vorhanden ist, kann diese verwendet werden
+ Viele Unternehmen haben bereits Erfahrung und interne Ressourcen im Bereich SAP PI gesammelt

Kein Best-Practice-Vorgehen bei einer Cloud-zu-Cloud Integration vorhanden
Das PI-System muss durch ein Update auf den neusten Stand gebracht werden

 

HANA Cloud Integration

+ Eine sehr schnelle und einfache Migration der Daten
+ Migrationstemplates können direkt im SAP C4C generiert werden
+ Neu angelegte kundenspezifische Felder werden automatisch in ein Template übernommen

Hoher manueller Aufwand beim Befüllen der Excel Import Templates
Erhöhtes Fehler-Risiko durch manuelle Aufbereitung der Daten
Excel Import Template nur für einmalige Migration geeignet, nicht für die Integration
Spezielle Anforderungen an Templates können nur durch den SAP-Support realisiert werden

 

HANA Cloud Integration

+ Falls eine 3rd Party Middleware existiert, kann diese verwendet werden
+ Einige SAP-Partner bieten diverse Cloud for Customer Konnektoren an

Die durch SAP ausgelieferte Integrationsszenarien können nicht genutzt werden
Ein sehr detailliertes und umfangreiches Know-how über SAP WebServices notwendig
Die Schnittstellen des SAP On-Premise-Systems müssen gut bekannt sein
Das System muss in Eigenregie administriert und eingerichtet werden

 

HANA Cloud Integration

+ Als direkte Integration für Social Media Plattformen, wie Facebook, Jam oder Twitter, vorgesehen
+ Diverse Kommunikationssysteme wie Outlook oder Ticketsysteme können direkt integriert werden

Die Integration erfolgt als kundenspezifische Eigenentwicklung
Fehlendes Monitoring der Datenverarbeitung, da keine Middleware-System dazwischen liegt
Das Unternehmen muss selbstständig für die Datensicherheit sorgen

 

In unserem Einführungsprojekt wird keine dauerhafte bidirectionale Integration zwischen Cloud for Customer und SAP CRM 7.0 benötigt. Die Integration wir nur benötigt, um Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Altsystem automatisiert zu migrieren.

Schlagworte: HANA Cloud Integration, SAP C4C, Migration.

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Schönwetterwolke? Wie das Quellsystem die Migration in die Cloud beeinflusst.

Während sich bisher ganz nett über unser neues System plaudern ließ, müssen wir jetzt leider technische Töne anschlagen. Damit Leser, die kein „Technolekt“ verstehen, nicht gleich frustriert aussteigen, bemühe ich mich um eine allgemeinverständliche Ausdrucksweise. Promised, ähm, versprochen ;-).

SAP bietet mehrere Möglichkeiten, Daten in das Cloud for Customer System zu migrieren. Die nachfolgende Abbildung stellt sie übersichtlich dar. Die entscheidende Frage dabei ist: Woher kommen die Daten? Genauer gesagt, welches Quellsystem liegt vor?

Cloud for Customer

Handelt es sich beim Quellsystem um ein SAP On-Premise System, kommt die SAP HANA Cloud Integration (HCI) oder SAP Prozecc Integration (PI) infrage. Unser Quellsystem ist ein SAP CRM 7.0 On-Premise System. Da wir bereits das SAP-PI-System einsetzen und das notwendige Know-how im SAP-PI-Umfeld besitzen, ist das geeignete Integrationswerkzeug schnell gefunden.

Glück gehabt! Aber das kann in Ihrem Unternehmen natürlich anders aussehen. Deshalb stellt Nik gerade die Vor- und Nachteile der einzelnen Migrationsmöglichkeiten in SAP Cloud for Customer zusammen, um Ihnen im nächsten Blogeintrag eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Wenn es um einfache Datenstrukturen und kleinere Datenmenge geht, sollte man für die Migration „Excel Import Template“ in Betracht ziehen. Im SAP Cloud for Customer System können die entsprechenden Migrationstemplates je Datenobjekt voll automatisiert generiert werden. Sogar die C4C-Erweiterungen um kundenspezifische Felder, die sogenannten Z-Felder, werden in die Templates übernommen und bei der Migration berücksichtigt. Beim Befüllen der Templates mit den Daten muss man aber sehr vorsichtig sein, um die generierte Template-Struktur nicht zu verändern. Werden die Templates nach der Generierung verändert, können diese nicht mehr in das SAP C4C eingespielt werden. In diesem Fall müssen sie zuerst angepasst und aus dem C4C-System erneut generiert werden. Vor dem Einspielen der Daten aus den generierten Excel Import Templates erfolgt eine ausführliche Datenvalidierung durch das C4C-System. Zusätzlich bietet Cloud for Customer eine Simulation der Migration, welche aufgrund der Validierungsregeln feststellt, ob und welche Menge der Daten erfolgreich eingespielt werden können.

Schlagworte: Cloud for Customer, Fiori, SAP, C4C, Cloud for Customer

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Analyse der Stamm- und Bewegungsdaten im Altsystem

Befor wir an das Thema „Migration“ ran gehen, nehmen wir eine genaue Analyse der Daten im Altsystem vor. Zwar enthält kein CRM-Objekt in unserem Altsystem mehr als eine Million Datensätze, aber eine Vielzahl der Daten haben unterschiedliche Eigenschaften. Die nachfolgende Auflistung enthält die wichtigsten Datenobjekte in unserem CRM-System:

  • Kunden (B2B)
  • Interessenten
  • Wettbewerber
  • Ansprechpartner
  • Mitarbeiter
  • Beziehungen
  • Organisationsmodell
  • Marketingattribute
  • Produkte (Dienstleistung)
  • Kampagnen
  • Leads
  • Opportunities
  • Aktivitäten

Aber ist es sinnvoll, alles 1:1 in das Cloud for Customer System zu transferieren? Eigentlich ist jeder Umzug doch eine gute Gelegenheit auszumisten. Also weg zum Beispiel mit Daten, die wir nicht mehr benötigen. Dafür muss es natürlich eindeutige Regeln geben, die sich in der Analyse- und Vorbereitungsphase definieren lassen.

Eine Regel kann etwa so aussehen: Alle Opportunities mit Status „offen“ oder „in Bearbeitung“ und mit einer Erfolgschance kleiner als 5% werden in SAP C4C als Leads mit dem Status „hot“ transferiert. – Außerdem schließen wir alle gesperrten bzw. zum Löschen oder zum Archivieren vorgemerkten Stammdaten aus der Migration aus.

Wenn Sie uns bisher gefolgt sind, haben Sie sicher bemerkt, welch großen Wert wir auf das Thema „Datenübernahme“ legen. Unsere langjährige Erfahrung als Berater lehrt uns: Nichts ist in der System-Neueinführung komplexer als die Migration der vorhandenen Daten. Wir gehen dieses Thema an, indem wir diesen wichtigen Prozess in fünf Phasen unterteilen:

1). Analyse des Altdatenbestandes
2). Migrationskonzept
3). Datenkonsolidierung
4). Datenübernahme
5). Qualitätssicherung

Unsere Empfehlung: Je größer die Menge der zu migrierenden Daten, umso wichtiger ist das Thema „Qualitätssicherung“ im Projekt!

SAP Fiori, HTML5 oder Silverlight – ein C4C-System, drei Oberflächen…

Wie Jenny bereits gepostet hat, hat sie als initiale Userin im C4C-System bereits zwei weitere Admin-User angelegt. Während der Implementierungsphase werden wir diese User nutzen, um den Tenant anzupassen.

Das C4C-System kann in drei verschiedenen Oberflächen angezeigt werden:

  • HTML5
  • Silverlight
  • SAP Fiori (Responsive UI)

Interessant fanden wir die Erkenntnis, dass nicht alle Anpassungen in einer einzigen Benutzeroberfläche vorgenommen werde können, sondern jede Ansicht andere Funktionen bietet. So findet bespilsweise die Systemadministration immer noch zum größten Teil ausschließlich in der Silverlight-Oberfläche statt.

Die meisten Einstellungen lassen sich zwar in der HTML5-Oberfläche erledigen, einige Aufgaben müssen jedoch in der etwas älteren Silverlight-Umgebung durchgeführt werden. Um die Silverlight-Ansicht nutzen zu können, muss Microsoft Silverlight Runtime auf dem Client-System installiert sein, was in der Regel schnell und unkompliziert geht. Je nach Berechtigungen muss Silverlight bei einigen Usern erst vom Support eingerichtet oder freigeschaltet werden.

Wie kommt es aber dazu, dass SAP Cloud for Customer unterschiedliche Oberflächen hat?

Als SAP vor einigen Jahren die Cloug for Customer CRM-Lösung vorgestellt hat, gab es nur eine Oberfläche, die auf die Silverlight-Technologie von Microsoft basiert. Mit weiteren Releases hat SAP die C4C-Oberfläche mit der neuen Technologie basierend auf HTML5 erweitert. Erst seit dem Release 1505 ist SAP Cloud for Customer in Responsive Design verfügbar. Diese neue Oberfläche ist angelehnt an die Mobile Technologie genannt: SAP Fiori.

Silverlight-Design

SAP Fiori
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SAP Cloud for Customer customizen – die ersten Schritte

Jede Implementierung bzw. Erweiterung im SAP Cloud for Customer System ist nur im Rahmen eines Implementierungsprojekts durchzuführen. Erst wenn alle notwendigen Anpassungen und Einstellungen vorgenommen sind, können wir den Status des Original-Tenant in den Produktiv-Tenant umwandeln. Davon sind wir aber jetzt noch sehr weit entfernt. Übrigens: in einer 3-System-Landschaft erfolgt die Tenant-Umwandlung über die Zwischenstation eines Test-Tenants, was aber keinen großen Mehraufwand bedeutet.

Wie lässt sich ein noch „ungetastetes“ SAP Cloud for Customer customizen bzw. einrichten? Das versuche ich anhand einigen Screenshots direkt aus unserem C4C-System zu zeigen, die ich heute während der ersten Konfiguration erstellt habe.

Die ersten Schritte im SAP C4C:

Um das System an unsere Bedürfnisse anzupassen, existiert in unserem Original-Tenant bereits ein Implementierungsprojekt „Erste Implementierung“. Dieses Projekt wurde durch SAP global angelegt und ist in jedem „ausgelieferten“ C4C-System zum Start verfügbar.

SAP Cloud for Customer customizen
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SAP C4C: Original- und Produktiv-Tenant

Das Cloud for Customer System, das uns SAP zur Verfügung stellt, ist ein sog. „Original-Tenant“. In diesem Tenant werden alle initialen Entwicklungen und Anpassungen des Systems vor dem Go-Live vorgenommen.

Wir entscheiden uns für eine einfache 2-System-Landschaft. Sobald das Implementierungsprojekt mit dem Live-Gang abgeschlossen ist, werden in Phase 2 alle weiteren Anpassungen und Änderungen als Change-Projekte vorgenommen. Für komplexere Systemlandschaften gibt es unterschiedliche Szenarien. Muss das SAP C4C System mit weiteren On-Premise-Systemen integriert werden, empfiehlt sich folgende Architektur:

SAP C4C

Middleware:

Für die Integration des Cloud-for-Customer-Systems mit dem On-Premise-System sieht SAP HCI und PI vor.
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Von Wolke 7 auf „Cloud nine“?

Ein erstes kleines Stolpern in unserem bislang reibungslosen Ablauf: Das Kick-off hatten wir ursprünglich für gestrigen Vormittag (16.11.2015 um 10:00 Uhr) angesetzt – sind aber einfach noch nicht so weit. Und das gleich beim Projektstart? Kein gutes Zeichen!

Beim Termin am gestrigen Nachmittag (16:00 Uhr) sind außer dem Projektteam auch alle anderen künftigen Anwender des C4C-Systems dabei. Das typische Kick-off-Programm: Wir stellen den Projektplan vor, verteilen Aufgaben, definieren Zuständigkeiten und besprechen weitere organisatorische Themen rund um unsere C4C-Einführung.

Die grobe Projektplanung sieht so aus:

C4C-Einführung
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Endlich ist es da und wir legen gleich los …

Keine leeren Worte: Am Freitag, den 13. ist es tatsächlich so weit. Termingerecht treffen per E-Mail die wichtigsten Infos für unser neues SAP Cloud for Customer System ein:

  • Einstiegsbenutzer
  • Passwort
  • System-URL

Ein bisschen spannend ist der Moment ja immer, aber es klappt problemlos:

SAP Cloud for Customer System

Ich melde mich erfolgreich in unserem SAP Cloud for Customer System an und erstelle mit dem Einstiegsbenutzer gleich zwei weitere sog. „Administrations-User“ für Nik und Denis.

Anschließend öffne ich das System mit den gängigsten Web-Browsern, um die Kompatibilität zu überprüfen. Von der Anmeldung bis zur Nutzung läuft das System sowohl mit Internet Explorer, Google Chrome als auch mit Safari problemlos. Bei Mozilla Firefox bestätigt SAP C4C zwar beim Anmelden keine Kompatibilität, aber uns fallen zumindest im Moment noch keine Einschränkungen bei der Nutzung mit diesem Browser auf. Sollte sich das ändern, erfahren Sie es natürlich von uns.

SAP Cloud for Customer System

Die Zukunft beginnt jetzt.

Okay, das war jetzt die Kurzfassung eines atemberaubenden Runs. Der noch nicht ganz zu Ende ist. Hier mein kurzer Ausblick auf die nächste Woche: Wie gesagt – morgen soll unser C4C-System verfügbar sein, wow! Das bedeutet für uns: Kick-off am kommenden Montag, den 16. November, um alle weiteren Schritte des Projekts zu besprechen, Zuständigkeiten zu definieren, Meilensteine zu setzen. Dann heißt es, User einrichten – macht Euch bereit! – und erste Einstellungen vornehmen. Klar, die Datenmigration wird noch eine gewisse Herausforderung werden, darauf richten wir jetzt erst einmal unseren Fokus und treffen die nötigen Vorbereitungen. Wir sind zuversichtlich, dass alles klappt. Halten aber selbstverständlich alle gespannten Leser auf dem Laufenden.

Warum denn erst morgen anfangen?

Am 9. November ist es so weit: Wir nehmen das Angebot der SAP AG an und bestellen das C4C-System. Bei SAP sind sie nicht nur zufrieden, sondern auch noch schnell. Noch am selben Tag ruft mich der zuständige Vertriebsmitarbeiter an: 15. November? 1. Dezember? Wann wir denn starten wollten? – Nicht zu fassen: In gerade mal fünf Tagen wollen die das auf die Beine stellen?! Aber um unsere Verwunderung noch zu toppen, heißt es lapidar: Am 13. November ist alles bereit. Wahnsinn! Wir sind gespannt …

Qual der Zahl: 1 + 1 ist noch lange nicht 2

… und vor allem halten wir erst einmal den zuständigen Vertriebsmitarbeiter von SAP auf Trab. Der freut sich natürlich über unsere Entscheidung, die wir ihm kurz darauf mitteilen, darf dann aber erst einmal in der Preisverhandlungsrunde einen Endspurt hinlegen. 6. November – finales Angebot!

Um es vorwegzunehmen: Ein Kostenvergleich gelingt nicht sofort, weil die Preisgestaltung von Salesforce etwas unübersichtlich ist.

Generell: beim Cloud-System fallen monatliche Nutzungsgebühren pro User an. Da hat SAP ein ähnliches Preismodell wie Salesforce. Mit einem kleinen Unterschied: minimale Useranzahl bei Salesforce liegt bei 8 Anwender und bei SAP sind es 10 Anwender.

Vergleich der monatlichen Kosten auf Basis von 10 Anwender: Die Salesforce-Lösung ist auf den ersten Blick um 11% günstiger als SAP C4C.
Weiterlesen „Qual der Zahl: 1 + 1 ist noch lange nicht 2“

Die Luft wird dünner …

Mitte Oktober lassen wir uns von beiden Herstellern ihr System vorführen. Beide wissen bei ihrer Präsentation, worauf es uns besonders ankommt:

  • Account Management
  • Lead Management
  • Opportunity Management
  • Kampagnenmanagement
  • Reporting
  • Usability
  • Datenübernahme
  • Kosten

Was soll man sagen: Die Qualität beider Vorstellungen ist durchaus überzeugend. Salesforce liegt im Bereich Usability vorn, bei anderen Themen ist SAP Cloud for Customer eine Nasenlänge voraus, vor allem was Datenmigration und Reporting anbelangt. Das Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt spannend bis zum Schluss, aber schließlich entscheiden wir uns doch für SAP C4C! Entspannt zurücklehnen können wir uns aber noch immer nicht …

Alle sind die Besten! Aber wer ist gut genug für uns?

Nun ist sie fix: die Entscheidung für eine Cloud-basierte CRM-Lösung. Aber welcher der zahlreichen Anbieter, die mit CRM-Systemen als Software as a Service (SaaS) ihre virtuellen Muskeln spielen lassen, soll es nun sein? Für uns heißt es erst einmal, sich umsehen, akribisch vergleichen und die Auswahl auf drei Systeme eindampfen. Um es dem Leser hier leichter zu machen als uns selbst – und vor allem kürzer:

Logisch – etliche Anbieter schmücken sich mit dem Superlativ „Best CRM-Cloud System ever“! Umso mehr enttäuschen einige (und wir nennen aus Fairness-Gründen bewusst keine Namen) davon durch mageren Funktionsumfang – wobei sie keinesfalls schlecht sind, aber eben speziell. Will heißen: Sie haben gewisse Stärken, aber den ganzheitlichen CRM-Ansatz, den wir suchen, setzen sie einfach nicht um. Sodass wir uns auf die beiden führenden Anbieter konzentrieren, die genau das schaffen, auf Salesforce und SAP.

Was für uns dabei zählt:

  • leichte Integration eines CRM Cloud-System ins bestehende On-Premise-System
  • geeignete Lösungen für die Datenmigration
  • etablierter Anbieter im CRM-Umfeld
  • umfangreiche CRM-Lösung aus der Cloud
  • Datensicherheit und
  • umfassende Analytics-Funktionalität Out of the Box.

Weiterlesen „Alle sind die Besten! Aber wer ist gut genug für uns?“

So schaut’s aus: Ausgangssituation.

Unser aktuelles CRM-System ist SAP CRM 7.0 on premise. Wir entscheiden uns jedoch, auf ein Cloud-basiertes CRM-System umzusteigen, denn wir wollen …

… die Kosten für die Infrastruktur reduzieren,
… aufwändige Upgrades des On-Premise-Systems vermeiden,
… größere Flexibilität, indem wir von überall mobil zugreifen können,
… Device-unabhängig arbeiten,
… eine Benutzeroberfläche, die State of the Art ist,
… das Out of the Box Reporting im CRM nutzen.

Das derzeitige SAP CRM-System ist sehr nah am SAP-Standard und wurde letztes Jahr auf EHP3 aktualisiert. Das Upgrade eines SAP CRM-On-Premise-System ist zwar nicht wirklich kompliziert, aber doch schwieriger als man erwartet. Bei einer klassischen Drei-System-Landschaft (DEV–TEST–PROD), wie diese bei uns aufgesetzt ist, kostete uns das letzte Upgrade hochgerechnet mal eben 30 Personentage! Wieder ein dickes Plus auf der Seite des Cloud-for-Customer-Systems: SAP verspricht, hier immer auf dem neuesten Stand zu sein. Als Kunde greifst Du also kostenfrei auf neue Funktionen zu, ohne Dich selbst mit einem Upgrade befassen zu müssen.

Neugierig auf SAP Cloud for Customer?

Wir teilen unsere Erfahrungen gerne mit Ihnen: In einem Webinar, das allen Interessierten im Anschluss an unser Projekt offensteht. Hier bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen und können mit den Teilnehmern offen über SAP Cloud for Customer diskutieren. Melden Sie sich gleich an:

Fr. 22.01.16 11:00 – 11:45 Uhr

Cloud for Customer

Melden Sie sich hier oder direkt im Blog zum Webinar an. Wir freuen uns auf Sie!

Zu jedem Blog-Eintrag können Sie uns auch gerne Kommentare schreiben oder Ihre Anfragen per E-Mail and das Projektteam versenden. Wir versuchen alle E-Mails zeitnah zu beantworten.

Schlagworte: Cloud for Customer, SAP, Cloud for Customer.

Das sind wir: Unser C4C-Projektteam.

Jennifer MaierMein Name ist Jenny. Mit SAP CRM beschäftige ich mich seit sechs Jahren, meine erste SAP Cloud-for-Customer-Einführung habe ich vor etwa eineinhalb Jahren gemacht. Seither begeistern mich C4C-Themen immer mehr. Sonst bin ich im SAP-Umfeld sehr technisch unterwegs, etwa beim Programmieren oder der Prozess-Integration. Mein Motto: „Je komplexer und technischer die Aufgabe, desto mehr finde ich mich darin wieder!“

 

Nik BachIch bin Nik und befasse mich seit sieben Jahren mit diversen SAP-Themen rund um CRM. In den letzten zwei Jahren habe ich zwei Cloud for Customer Projekte durchgeführt. Meine Key Skills liegen eindeutig in den beiden SAP-Bereichen Mobility und Cloud. Warum? Klar mag ich innovative Technologien und davon hat SAP in den letzten Jahren mehr als genug auf den Markt gebracht. Die aktuelle Mobility- und Cloud-Strategie von SAP finde ich richtig spannend!

 

SAP C4CIch bin Florian und nutze die SAP C4C-CRM-Lösung, um damit meine Leads und Opportunities zu managen. Außerdem erstelle ich daraus den Forecast. In Sachen CRM-Systemen bin ich ein alter Hase: Seit 16 Jahren beschäftige ich mich damit, seit 2010 arbeite ich mit CRM-Cloud-Lösungen. Als fachlicher Projektleiter kümmere ich mich in unserem C4C-Projekt um die Anforderungen und sorge dafür, dass die Lösung im Unternehmen zukünftig als Plattform für alle Kundeninteraktionen genutzt wird. Was mir als Anwender bei einer Applikation wichtig ist? Intuitiv und anwenderfreundlich muss sie sein. Je weniger Klicks, desto besser.

DenisIch heiße Denis. Vor einem Jahr bin ich als Werkstudent zu Vision11 gekommen, wo ich mich mit Begeisterung auf SAP Fiori und die SAP Cloud-Lösung stürzte. Die bevorstehende C4C-Einführung wird mein erstes SAP-Projekt sein, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Wenn ich Ende dieses Jahres mein Studium abschließe, steige ich in die SAP-Beratung ein. Ich freue mich schon auf viele spannende Projekte und Aufgaben bei Vision11, vor allem rund um das Thema SAP Cloud for Customer.

 

In nur 4 Wochen CRM On-Premise durch SAP Cloud for Customer ablösen – wie geht das?

sap cloudManchmal soll es schnell gehen.

Ein Zeitraum von vier Wochen, um SAP CRM On-Premise durch SAP Cloud for Customer abzulösen – ist das machbar? In diesem Blog können Sie als Leser uns live bei diesem „Experiment“ begleiten und unsere Erfahrungen hautnah miterleben. Verfolgen Sie einfach unser virtuelles „Tagebuch“, in dem wir für Sie den gesamten Prozess quasi in Echtzeit wiedergeben. Und versprochen: Es wird nicht getrickst! Wir alle sind gespannt, ob unser zugegebenermaßen „sportlicher“ Zeitplan aufgeht. Schlagworte: SAP Cloud for Customer, C4C, CRM, sap cloud for customer, Migration, sap cloud for customer, Sales, Service, Marketing, Analytics.

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