Qual der Zahl: 1 + 1 ist noch lange nicht 2

… und vor allem halten wir erst einmal den zuständigen Vertriebsmitarbeiter von SAP auf Trab. Der freut sich natürlich über unsere Entscheidung, die wir ihm kurz darauf mitteilen, darf dann aber erst einmal in der Preisverhandlungsrunde einen Endspurt hinlegen. 6. November – finales Angebot!

Um es vorwegzunehmen: Ein Kostenvergleich gelingt nicht sofort, weil die Preisgestaltung von Salesforce etwas unübersichtlich ist.

Generell: beim Cloud-System fallen monatliche Nutzungsgebühren pro User an. Da hat SAP ein ähnliches Preismodell wie Salesforce. Mit einem kleinen Unterschied: minimale Useranzahl bei Salesforce liegt bei 8 Anwender und bei SAP sind es 10 Anwender.

Vergleich der monatlichen Kosten auf Basis von 10 Anwender: Die Salesforce-Lösung ist auf den ersten Blick um 11% günstiger als SAP C4C.

Aber: Die Preisgestaltung von SAP ist deutlich unübersichtlich. Die genaue Analyse zeigt: SAP Cloud for Customer bietet für den Preis umfangreiche Funktionalitäten in den Bereichen Sales, Service, Marketing und Analytics an.

Um bei Salesforce beispielsweise E-Mail-Kampagnen zu versenden, muss das Zusatztool „ExactTarget“ lizensiert werden. Wer seine Leads im Salesforce-System qualifizieren möchte, benötigt ein Zusatztool namens „Pardot“. Jedes einzelne Tool ist mit zusätzlichen Lizenzkosten verbunden, was die anfangs niedrigeren Kosten bei Salesforce deutlich in die Höhe treibt.

Fazit: Wer ein ganzheitliches Cloud-basiertes CRM-System haben möchte, fährt mit Salesforce deutlich teurer als mit der vergleichbaren SAP C4C-Lösung.

Zahlen kann der Kunde seine Lizenzkosten übrigens monatlich, quartalsweise – unsere Präferenz! – oder jährlich. Die Abrechnung erfolgt jeweils im Voraus.

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