Datenmigration SAP Cloud for Customer – Stammdaten

Das Wichtigste vorab – bevor man die Datenmigration durchführt, sollte man von dem Zielsystem, also unserem SAP C4C Tenant, eine Sicherungskopie anlegen. Die Systemkopie bleibt für 14 Tage bei der SAP gespeichert und stellt in dieser Zeit sicher, dass man bei Problemen oder unerwünschten Ergebnissen beruhig auf einen sauberen Systemstand zurückkehren kann.

Die Integration von SAP CRM in die Cloud for Customer unterstützt eine ganze Reihe an Objekten. Bevor ich also auf das Migrationsverfahren eingehe, möchte ich Euch hierzu einen Überblick liefern.

Im aktuellen SAP C4C Release 1511 können folgende Daten aus SAP CRM 7.0 migriert werden:

Datenmigration SAP Cloud

Unser Fokus liegt primär auf den Kunden, somit auch den zugehörigen Ansprechpartnern, Verkaufsorganisation und den Mitarbeitern. Im SAP Standard werden diese Objekte, wie die Grafik zeigt, bereits unterstützt.

Anmerkung: Die Ansprechpartner sind im Packet „Accounts“ verfügbar.

Wir haben unser CRM 7.0 System bereits für die Integration in SAP C4C vorbereitet. Alle Updates wurden eingespielt, die entsprechende Konfiguration durchgeführt. Dies gibt uns nun die Möglichkeit auf eine Reihe von Reports zugreifen zu können, welche den „Initial Data Load“ möglich machen. Man kann bereits erahnen was mit dem „Initial Data Load“ gemeint ist. Nachdem die Systemverbindung steht, werden initial alle relevanten Daten aus dem SAP CRM System in das Cloud for Customer System geladen. Nach der Durchführung des „Initial Data Loads“ hat man dementsprechend den gleichen Datenstand in beiden Systemen.

Nun, wie bereits erwähnt, gibt es eine Reihe an Reports für den „Initial Data Load“. Es ist also ein flexibles Verfahren. Beispiel: Wenn man Marketing-Attribute nicht migrieren möchte, dann wird im Rahmen des „Initial Data Loads“ der entsprechende Report einfach nicht ausgeführt. Bei der gegebenen Flexibilität gibt es natürlich auch Spielregeln, die man beachten sollte. Hierzu gehört beispielsweise die Reihenfolge, in der man die Daten migrieren muss. Ein weiteres Beispiel: Bevor die Marketing-Attribute aus dem SAP CRM 7.0 migriert werden, müssen in der Cloud for Customer bereits die Kundendaten verfügbar sein. Sonst kann keine Zuordnung der Marketing-Attribute zum Kunden stattfinden. Die nachfolgende Grafik gibt an in welcher Reihfolge die Objekte in SAP C4C migriert werden müssen:

Datenmigration SAP Cloud

Die Initial Data Load Reports findet man, wie bereits im vorherigen Blog-Eintrag erwähnt, zum größten Teil im Customizing (Transaktion SPRO). Schauen wir uns einen Report aus der Nähe an. Wenn wir Verkaufsorganisationen migrieren wollen, starten wir den entsprechenden Report „Load or Resent Organization Units“:

Datenmigration SAP Cloud

Im Grunde muss man an dieser Stelle nur die relevanten Daten zur Verkaufsorganisationseinheit angeben und den Report ausführen. Dabei führen wir, wie man im Screenshot es bereits erkennen kann, einen „Initial Load“ durch. Die „Delta Loads“ sind zwar auch möglich, soweit sind wir aber nicht bzw. wir laden die Daten am Anfang einfach nur einmalig, komplett in die Cloud.

Nach der Ausführung des Reports prüfen wir die zugehörigen Log-Files, um sicher zu gehen, dass alles einwandfrei verlaufen ist. Zunächst prüfen wir die Logs auf der SAP CRM 7.0 Seite:

Datenmigration SAP Cloud

Anschließend in der SAP Cloud for Customer: Keywords: Datenmigration SAP Cloud

Datenmigration SAP Cloud

Wie wir sehen, gab es keine Probleme bei der SAP Cloud Datenmigration.

Werfen wir nun einen Blick auf die migrierten Org-Daten in SAP C4C:

Datenmigration SAP Cloud

Die Daten sind also erfolgreich in der Cloud gelandet und wurden entsprechend dem ID-Mapping, wie vorgesehen, im System hinterlegt.

Die SAP stellt eine ausführliche Integrationsanleitung zur Verfügung. Im Weiteren folgen wir also den vorgeschriebenen Schritten und setzen die Migration der Stammdaten Schritt für Schritt um.

Für die Migration der Stammdaten sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen. Bei Problemen findet man genügend Hinweise in den entsprechenden System-Logs und kann auf diese je nach Fall entsprechend reagieren. Üblicherweise kann man die Stammdaten entspannt migrieren, sofern beide Systeme sauber aufgesetzt worden sind und alle Konfigurationsschritte richtig durchgeführt wurden. In unserem Fall reichte für die Durchführung der Stammdaten-Migration ein Tag aus.

Das heißt, morgen steht die Migration der Bewegungsdaten an. Wir sind gespannt, ob dafür auch ein Tag ausreichen wird.

Keywords: Datenmigration SAP Cloud

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