Cloud for Customer Go Live

Gestern war es ist soweit: unser SAP Cloud for Customer System Go Live ist abgeschlossen und wir können jetzt die Erfolgsmeldung verkünden. Das ganze Projektteam ist stolz darauf und ehrlich gesagt auch ein wenig traurig darüber, dass dieses Projekt jetzt zu Ende geht.

Aber alles der Reihe nach…

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen User Acceptance Test und dem eindeutigen „Go“ seitens Key-User für das Go-Live beginnen wir mit den notwendigen Vorbereitungen.

Technisch gesehen gibt es mehrere Cloud for Customer Go Live Szenarien. Ich versuche dieses Thema im Folgenden möglichst „technischarm“ zu erörtern und beschreibe am Ende unsere Go-Live-Strategie.

Zur Erinnerung – die gesamte Implementierung im Projekt wurde im Entwicklungssystem umgesetzt. Sie umfasste folgende Bereiche:

  • Anpassung des Lösungsumfangs: Nicht relevante Branchen-Features deaktivieren, Lösungsfokus auf Vertrieb im Consulting-Umfeld setzen, Projektscope festlegen, C4C-Funktionalitäten auswählen, usw.
  • Customizing: Anpassung der Opportunity-Phasen und der Lead-Qualifizierung, Aktivitäten-Typen definieren, Folgeaktivitäten festlegen, Account-Typen customizen, usw.
  • Neue Felder & Benutzeroberfläche: Überflüssige Felder ausblenden, Felder passend anordnen, Zusatzfelder für Kunden, Ansprechpartner, Leads erstellen, Pflichtfelder festlegen, usw.
  • Administration & Weiteres: Benutzerrollen und Berechtigungen definieren, Marketingattribute anlegen, Workflows und Benachrichtigungen erstellen, usw.

Zusätzlich haben wir unser SAP Cloud for Customer Entwicklungssystem mit dem SAP CRM 7.0 Entwicklungssystem verbunden und Testdaten migriert. Dies war ein wichtiger Schritt, um zum Schluss möglichst reibungslos die Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Produktivsystem übertragen zu können.

Die Implementierung und Tests sind abgeschlossen, nun möchten wir ein sauberes Cloud for Customer Produktivsystem aufsetzen. Unsere Basis ist dabei natürlich das SAP C4C Entwicklungssystem.

Grundsätzlich kann man zu einem Entwicklungssystem weitere Systeme (Testsystem / Produktivsystem) direkt in der Cloud-Administration beantragen. Dabei kann man zwischen zwei grundsätzlichen Optionen wählen:

  • Kopie des Quellsystems inkl. Konfigurationsprofil: Nur die Implementierung wird übertragen, ohne die Stamm- und Bewegungsdaten wie Kunden, Ansprechpartner, Leads, Activitäten, Kampagnen, etc.
  • Kopie des Quellsystems: Es entsteht eine 1 zu 1 Kopie des Quellsystems, welche sowohl die technische Implementierung als auch sämtliche Daten beinhaltet.

Natürlich gibt es auch weitere Möglichkeiten, diese sind jedoch zu speziell um sie an dieser Stelle zu erörtern. Je nach Kundenprojekt kann aber die eine oder die andere Möglichkeit in Betracht gezogen werden.

Wir entscheiden uns für die Übernahme der umgesetzten Implementierung in das SAP C4C Produktiv-System, jedoch ohne Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Entwicklung-System. Für diesen Fall nutzen wir die Option „Kopie des Quellsystems (Konfigurationsprofil kopieren)“ beim Beantragen eines neuen C4C-Produktivsystems.

Cloud for Customer Go Live

Wie bereits am Anfang unseres Projektes, war SAP auch jetzt mindestens genauso schnell. Das beantragte Produktiv-System war innerhalb von einem Werktag da und beinhaltet alle mitkopierten Implementierungen unseres Entwicklung-Systems.

Genauso wie bei der Auslieferung eines initialen Entwicklung-Systems, finden wir auf dem neuen Produktiv-System einen initialen User, den wir nutzen müssen um einen Administrator-User aufzubauen. Mit dem Administrator führen wir alle weiteren Schritte durch:

  • Dem Administrator-Benutzer alle relevanten Sichten und rechte zuweisen
  • Weitere Benutzer anlegen
  • Benutzerrollen anlegen
  • Weitere Tätigkeiten durchführen s.u. Cut-Over Liste

Bei der ersten Anmeldung im initialen Produktiv-System wurde der System-Administrator definiert:

Cloud for Customer Go Live

Im Vorfeld haben wir eine Cut-Over Liste erstellt, welche alle notwendigen Schritte incl. Reihenfolge beinhaltet um die Go-Live-Phase möglichst schnell und koordiniert durchführen zu können. Eine derartige Checkliste verwenden wir in allen unseren Projekten, um keinen ToDo-Schritt zu übersehen oder zu vergessen, die richtige Reihenfolge zu bestimmen, Zuständigkeiten eindeutig zu definieren und somit die System-Umstellung möglichst schnell und reibungslos durchführen zu können. Nachfolgend ein Ausschnitt aus unserer Cut-Over-Liste:

Cloud for Customer Go Live

Aus unserer Sicht hängt der Go-Live Erfolg direkt von einem ausgereiften Cut-Over Plan ab. Es lohnt sich viel Zeit in die Planung der Cut-Over Tätigkeiten zu investieren, verantwortliche Personen zu benennen und eine Timeline mit Pufferzeiten aufzubauen. Nicht alle Tätigkeiten hängen von der eigenen IT oder dem Fachbereich ab. Es gibt auch Tasks, welche seitens SAP durchgeführt werden müssen.

Ein Beispiel:

Neben der Berater-Leistungen im CRM-Umfeld erstellt die Vision11 GmbH auch eigene Software-Lösungen, wie beispielsweise die CRM Online Integration Lösung namens „hubtiq“. Unser Marketing-Team möchte weiterhin die Interessenten möglichst bequem und direkt aus dem neuen Cloud-System mit einer Marketing-Kampagne zu unserem Produkt hubtiq erreichen. Dafür müssen wir eine Kommunikationsadresse im C4C-System hinterlegen, welche für den Mail-Versand genutzt werden kann. Diese lautet hubtiq@visioneleven.com. Die Mail-Adresse muss zuerst auf unserem Microsoft Exchange Server angelegt werden. Anschließend wird diese beim Massenmailing-Customizing in der SAP Cloud for Customer eingetragen, mehr müssen wir nicht machen. Jedoch wird das Massenmailing im Cloud-System nicht sofort funktionieren! Jetzt ist die SAP am Zug. Die SAP führt intern weitere technische Schritte durch, damit die E-Mail-Kommunikation auch tatsächlich stattfinden kann. Beachtet man diesen Punkt in der Cut-Over Planung nicht, so läuft man die Gefahr zum gegebenen Zeitpunkt kein Mailing aus dem System verschicken zu können. Die Liste an speziellen Themen ist ziemlich lang und die Feinheiten muss man im Vorfeld kennen.

Die Cut-Over Tätigkeiten dauerten in unserem Fall ca. 1 Tag lang an. Dies soll bitte nicht als eine generelle Aussage verstanden werden. Es kommt ganz auf das Projekt und das entsprechende Setting an. Diese Zeit soll aber im Projekt eingeplant werden – beim ersten mal lieber etwas großzügiger.

Ein wichtiger Punkt in der Cut-Over-Liste war auch die Migration der Daten aus dem produktiven SAP CRM 7.0 System in das neue Cloud for Customer System. Auf dem Entwicklungssystem hat es bereits funktioniert, das Thema haben wir in den früheren Beiträgen ausführlich beschrieben. Nun war es an der Zeit die Kommunikation zwischen den produktiven Systemen einzurichten und den Initial Data Load durchzuführen. Auch in diesem Fall haben wir bestimmte Vorbereitungsschritte rechtzeitig im Voraus geplant und den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum reduziert.

In der Go-Live Phase sollte man die Vorteile eines Restore Points in SAP Cloud for Customer nutzen. Einen Restore Point, anders gesagt ein System Backup, beantragt man direkt bei der SAP. Diese Sicherung ist 14 Tage lang gültig und kann in dieser Zeit als „Rückkehrpunkt“ genutzt werden, falls unerwartete Probleme entstehen. Den Restore Point haben wir für das SAP C4C Produktiv-System vor der Datenmigration erstellen lassen. Etwas Zeit sollte man hier ebenfalls einplanen, da das Ganze bis zu 24 Stunden dauern kann.

Nachdem alle Implementierungen und Einstellungen im neuen System waren und anschließend die produktiven Daten erfolgreich migriert sind, haben wir den Systemstand eingehend geprüft. Ergebnis: Alles ist einwandfrei, keine weiteren ToDos sind offen, unser C4C-System ist live.

Mit „SAP Cloud for Customer innerhalb von 4 Wochen einführen“ haben wir ein weiteres CRM-Projekt erfolgreich produktiv gesetzt 😉 Wir freuen uns auf die Webinar-Runde im Januar, in der wir alles nochmal gemeinsam Review passieren lassen.

Cloud for Customer Go Live

Cloud for Customer Test – Ergebnisse eines ausführlichen Systemtests

Test- & Bugfixing-Phase – Ein sauberer Systemstand ist unser Ziel.

Nach der Schulung unserer Endanwender, gehen die Key-User aus den jeweiligen Teams (Vertrieb, Marketing, Internal Services etc.) in die eingehende Testphase. Hierzu wurden unsere Test-Scripts angepasst, welche wir bereits im SAP CRM 7.0 Projekt verwendet haben. Der Aufbau der Test-Scripts ist für eine CRM-Lösung klassisch gehalten. Die Scripts sind rollenbasiert gestaltet und decken die für uns relevanten Use Cases ab. Die Use Cases sind in einzelne Schritte unterteilt, welche zunächst die Ausgangssituation und anschließend das erwartete Ergebnis beschreiben. Die Testperson hat die Möglichkeit bei jedem einzelnen Schritt Feedback zu geben, ob das gewünschte Ergebnis erreicht worden ist.

Es war sehr interessant festzustellen, dass die nötigen Anpassungen von SAP CRM 7.0 Test-Scripts auf die Cloud for Customer Test-Usecases nicht groß sind. Das macht nochmals deutlich, dass der Wechsel von SAP CRM 7.0 auf SAP C4C für den Endanwender keinen größeren Aufwand darstellt. Die Test-Usecases wurden wie folgt aufgebaut:

Cloud for Customer Test

Für die Klassifizierung der Fehler wurden die gleichen Kategorien verwendet, welche wir in unseren Kundenprojekten verwenden:

Cloud for Customer Test
Weiterlesen „Cloud for Customer Test – Ergebnisse eines ausführlichen Systemtests“

Customizing SAP Cloud for Customer

Wir haben mit dem Customizing des Systems bereits vor einiger Zeit angefangen. Nachdem die wichtigsten Implementierungen abgeschlossen waren, führten wir die Datenmigration an zwei Tagen durch. Nun ist es an der Zeit einige Einblicke in die erfolgte Implementierung zu gewähren. Dabei konzentrieren wir uns auf die wesentlichen Implementierungsvorgänge, die bei jedem C4C-Projekt vorkommen werden.

Die SAP Cloud for Customer ist eine rollenbasierte CRM-Lösung. Mit anderen Worten, die verfügbaren Features im System können in Abhängigkeit von der Benutzerrolle auf die Bedürfnisse des Endanwenders zugeschnitten werden. Dies beinhaltet beispielsweise die Anpassung des User-Interfaces bzw. der Screens, den Umfang des Menüs und nicht zuletzt die Berechtigungen. Gehen wir aber diese Punkte Schritt für Schritt durch.

Zunächst werden die Benutzerrollen geplant und implementiert. Sie sind das Fundament auf dem wir die weitere Implementierung aufbauen. In SAP C4C nutzen wir Benutzerrollen, um den Menüumfang auf relevante Inhalte einzugrenzen.

Customizing SAP

Wie man es dem Screenshot entnehmen kann, haben wir die Benutzerrolle für einen Vertriebsmitarbeiter angelegt. Dieser Rolle weisen wir nun die Sichten zu, mit denen er später arbeiten sollte.
Weiterlesen „Customizing SAP Cloud for Customer“

Datenmigration SAP Cloud for Customer – Stammdaten

Das Wichtigste vorab – bevor man die Datenmigration durchführt, sollte man von dem Zielsystem, also unserem SAP C4C Tenant, eine Sicherungskopie anlegen. Die Systemkopie bleibt für 14 Tage bei der SAP gespeichert und stellt in dieser Zeit sicher, dass man bei Problemen oder unerwünschten Ergebnissen beruhig auf einen sauberen Systemstand zurückkehren kann.

Die Integration von SAP CRM in die Cloud for Customer unterstützt eine ganze Reihe an Objekten. Bevor ich also auf das Migrationsverfahren eingehe, möchte ich Euch hierzu einen Überblick liefern.

Im aktuellen SAP C4C Release 1511 können folgende Daten aus SAP CRM 7.0 migriert werden:

Datenmigration SAP Cloud

Unser Fokus liegt primär auf den Kunden, somit auch den zugehörigen Ansprechpartnern, Verkaufsorganisation und den Mitarbeitern. Im SAP Standard werden diese Objekte, wie die Grafik zeigt, bereits unterstützt.

Anmerkung: Die Ansprechpartner sind im Packet „Accounts“ verfügbar.
Weiterlesen „Datenmigration SAP Cloud for Customer – Stammdaten“

SAP Initial Data Load – weitere Schritte

Die ersten drei Steps der SAP Initial Data Load Vorbereitung haben wir im letzten Blog-Eintrag beschieben. Diese sind nun erfolgreich abgeschlossen.

SAP Initial Data Load

Zertifikate einspielen:

Wichtig: die notwendigen Zertifikate in die Systeme einspielen. Sie werden nicht mit dem C4C-System ausgeliefert, sondern müssen erst bei einer der zahlreichen offiziellen Zertifizierungsstellen beantragt und erstellt werden. Wenden Sie sich dazu beispielsweise an:

  • SAPNetCA.cer
  • SAPPassportCA.cer
  • TelekomOnlinePass.cer
  • EntrustServerCA.cer
  • EquifaxSecureCA.cer

Mit dem Beantragen und Einspielen der notwendigen Zertifikate hatte ich bereits bei meinem letzten C4C-Projekt zu tun gehabt. Das hat aber gedauert. Und vor allem, man hat kaum Einfluss darauf und muss einfach warten. Deswegen habe ich die notwendigen Zertifikate bereits Ende der KW47 beantragt.
Weiterlesen „SAP Initial Data Load – weitere Schritte“

SAP Initial Data Load – Vorbereitung des Altsystems

Genauso hatten wir uns das vorgestellt: das Thema „Datenmigration“ als umfangreichstes Arbeitspaket des gesamten Projekts. Es sieht so aus, als hätten wir uns nicht getäuscht.

Am Anfang gingen wir grob von folgenden Phasen aus:

SAP CRM On-Premise

Aus Erfahrung klug geworden, können wir diese Übersicht jetzt etwas detaillierter aufgliedern und beschreiben:

SAP CRM On-Premise

Vorbereitung:

Im ersten Schritt müssen die beiden zu integrierenden Systeme die Voraussetzungen einer technischen Integration erfüllen. Vor allem auf dem SAP CRM On-Premise System müssen einige relevante Updates und Add-Ons installiert werden.

Berechtigungen:

Bei der Integration müssen die Systeme nicht nur miteinander kommunizieren, sondern auch Daten austauschen können. Dafür sind entsprechende technische Benutzer in den beteiligten Systemen zu definieren, die entsprechende Berechtigungen und Rollen bekommen.

Systemkonfiguration:

Jetzt kann das SAP CRM On-Premise System selbst konfiguriert werden. Als erstes heißt es, den Inbound IDoc-Service und BC-Set konfigurieren. Danach die logischen Systeme einrichten, notwendige Ports erstellen und konfigurieren, Systemverbindungen angelegt.

Die Vorbereitung dauert etwas länger als geplant. Bei den zahlreichen Schritten, die gemacht werden müssen ist das aber auch nicht verwunderlich. Nicht Alles funktioniert auf anhieb und eigige Einstellungen müssen mehrmals ausprobiert werden, bevor diese erfolgreich sind. Wir machen jetzt mit den nächsten Steps weiter und mal sehen wie weit wir damit heute kommen. Auf jeden Fall werden wir heute Abend noch über den Zwischenstand berichten, bevor wir in das wohlverdiente Wochenende gehen.

Keywords: SAP CRM On-Premise

Hier geht´s zum letzten Blog-Eintrag…

Licht und Schatten: Migrationsmöglichkeiten im Vergleich

In unserem Projekt haben wir uns für die Migration mit SAP PI als Middleware-Tool entschieden, wie Jenny in ihrem gestrigen Beitrag bereits erläutert hat. Sie hat auch weitere Migrationsmöglichkeiten erwähnt, auf die ich in diesem Eintrag etwas genauer eingehen möchte.

HANA Cloud IntegrationWas spricht eigentlich für das eine oder andere Migrations-Tool? Wir könnten in unserem Projekt genauso gut das SAP HANA Cloud Integration (HCI) verwenden. In meinem letzten größeren C4C-Projekt bei einem bekannten deutschen Süßwaren-Herstellen habe ich beispielsweise sehr gute Erfahrung mit SAP HCI als Integrationsplattform gemacht. Aber jedes Tool hat Licht- und Schattenseiten, wie meine nachstehende Übersicht zeigt.

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integration-Szenarien aus
+ HANA Cloud Integration beinhaltet ein Web UI für die Konfiguration der Integration
+ Das System selbst befindet sich in der Cloud-Plattform von SAP
+ Keine Installation, Updates und Patches auf Kundenseite notwendig
+ Integration kann durch SAP, Partner oder mit eigenen Ressourcen durchgeführt werden

Eine Vielzahl der verfügbaren Adapter befinden sich noch in der Entwicklung

 

HANA Cloud Integration

+ SAP liefert vorkonfigurierte Integrations-Szenarien aus
+ Falls SAP NetWeaver PI als Middleware bereits vorhanden ist, kann diese verwendet werden
+ Viele Unternehmen haben bereits Erfahrung und interne Ressourcen im Bereich SAP PI gesammelt

Kein Best-Practice-Vorgehen bei einer Cloud-zu-Cloud Integration vorhanden
Das PI-System muss durch ein Update auf den neusten Stand gebracht werden

 

HANA Cloud Integration

+ Eine sehr schnelle und einfache Migration der Daten
+ Migrationstemplates können direkt im SAP C4C generiert werden
+ Neu angelegte kundenspezifische Felder werden automatisch in ein Template übernommen

Hoher manueller Aufwand beim Befüllen der Excel Import Templates
Erhöhtes Fehler-Risiko durch manuelle Aufbereitung der Daten
Excel Import Template nur für einmalige Migration geeignet, nicht für die Integration
Spezielle Anforderungen an Templates können nur durch den SAP-Support realisiert werden

 

HANA Cloud Integration

+ Falls eine 3rd Party Middleware existiert, kann diese verwendet werden
+ Einige SAP-Partner bieten diverse Cloud for Customer Konnektoren an

Die durch SAP ausgelieferte Integrationsszenarien können nicht genutzt werden
Ein sehr detailliertes und umfangreiches Know-how über SAP WebServices notwendig
Die Schnittstellen des SAP On-Premise-Systems müssen gut bekannt sein
Das System muss in Eigenregie administriert und eingerichtet werden

 

HANA Cloud Integration

+ Als direkte Integration für Social Media Plattformen, wie Facebook, Jam oder Twitter, vorgesehen
+ Diverse Kommunikationssysteme wie Outlook oder Ticketsysteme können direkt integriert werden

Die Integration erfolgt als kundenspezifische Eigenentwicklung
Fehlendes Monitoring der Datenverarbeitung, da keine Middleware-System dazwischen liegt
Das Unternehmen muss selbstständig für die Datensicherheit sorgen

 

In unserem Einführungsprojekt wird keine dauerhafte bidirectionale Integration zwischen Cloud for Customer und SAP CRM 7.0 benötigt. Die Integration wir nur benötigt, um Stamm- und Bewegungsdaten aus dem Altsystem automatisiert zu migrieren.

Schlagworte: HANA Cloud Integration, SAP C4C, Migration.

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SAP Fiori, HTML5 oder Silverlight – ein C4C-System, drei Oberflächen…

Wie Jenny bereits gepostet hat, hat sie als initiale Userin im C4C-System bereits zwei weitere Admin-User angelegt. Während der Implementierungsphase werden wir diese User nutzen, um den Tenant anzupassen.

Das C4C-System kann in drei verschiedenen Oberflächen angezeigt werden:

  • HTML5
  • Silverlight
  • SAP Fiori (Responsive UI)

Interessant fanden wir die Erkenntnis, dass nicht alle Anpassungen in einer einzigen Benutzeroberfläche vorgenommen werde können, sondern jede Ansicht andere Funktionen bietet. So findet bespilsweise die Systemadministration immer noch zum größten Teil ausschließlich in der Silverlight-Oberfläche statt.

Die meisten Einstellungen lassen sich zwar in der HTML5-Oberfläche erledigen, einige Aufgaben müssen jedoch in der etwas älteren Silverlight-Umgebung durchgeführt werden. Um die Silverlight-Ansicht nutzen zu können, muss Microsoft Silverlight Runtime auf dem Client-System installiert sein, was in der Regel schnell und unkompliziert geht. Je nach Berechtigungen muss Silverlight bei einigen Usern erst vom Support eingerichtet oder freigeschaltet werden.

Wie kommt es aber dazu, dass SAP Cloud for Customer unterschiedliche Oberflächen hat?

Als SAP vor einigen Jahren die Cloug for Customer CRM-Lösung vorgestellt hat, gab es nur eine Oberfläche, die auf die Silverlight-Technologie von Microsoft basiert. Mit weiteren Releases hat SAP die C4C-Oberfläche mit der neuen Technologie basierend auf HTML5 erweitert. Erst seit dem Release 1505 ist SAP Cloud for Customer in Responsive Design verfügbar. Diese neue Oberfläche ist angelehnt an die Mobile Technologie genannt: SAP Fiori.

Silverlight-Design

SAP Fiori
Weiterlesen „SAP Fiori, HTML5 oder Silverlight – ein C4C-System, drei Oberflächen…“

SAP C4C: Original- und Produktiv-Tenant

Das Cloud for Customer System, das uns SAP zur Verfügung stellt, ist ein sog. „Original-Tenant“. In diesem Tenant werden alle initialen Entwicklungen und Anpassungen des Systems vor dem Go-Live vorgenommen.

Wir entscheiden uns für eine einfache 2-System-Landschaft. Sobald das Implementierungsprojekt mit dem Live-Gang abgeschlossen ist, werden in Phase 2 alle weiteren Anpassungen und Änderungen als Change-Projekte vorgenommen. Für komplexere Systemlandschaften gibt es unterschiedliche Szenarien. Muss das SAP C4C System mit weiteren On-Premise-Systemen integriert werden, empfiehlt sich folgende Architektur:

SAP C4C

Middleware:

Für die Integration des Cloud-for-Customer-Systems mit dem On-Premise-System sieht SAP HCI und PI vor.
Weiterlesen „SAP C4C: Original- und Produktiv-Tenant“

Neugierig auf SAP Cloud for Customer?

Wir teilen unsere Erfahrungen gerne mit Ihnen: In einem Webinar, das allen Interessierten im Anschluss an unser Projekt offensteht. Hier bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen und können mit den Teilnehmern offen über SAP Cloud for Customer diskutieren. Melden Sie sich gleich an:

Fr. 22.01.16 11:00 – 11:45 Uhr

Cloud for Customer

Melden Sie sich hier oder direkt im Blog zum Webinar an. Wir freuen uns auf Sie!

Zu jedem Blog-Eintrag können Sie uns auch gerne Kommentare schreiben oder Ihre Anfragen per E-Mail and das Projektteam versenden. Wir versuchen alle E-Mails zeitnah zu beantworten.

Schlagworte: Cloud for Customer, SAP, Cloud for Customer.